BSA: Andreas Mailath-Pokorny beim 49. Bundestag wiedergewählt

BSA Bundestag beschäftigte sich mit Herausforderungen der Sozialdemokratie in Zeiten einer großen Krise

Wien (OTS) - Bei ausgezeichneter Stimmung fand heute der 49. Bundestag des Bundes sozialdemokratischer AkademikerInnen, Intellektueller und KünstlerInnen (BSA) im Central in Linz statt. Der amtierende Präsident, Dr. Andreas Mailath-Pokorny wurde mit 96,1 Prozent der Stimmen wiedergewählt. BSA-Generalsekretärin Mag.a Olivia Kaiser wurde ebenfalls in ihrer Funktion bestätigt.

In seinem Referat ging der BSA-Präsident zunächst auf die Arbeit der letzten zwei Jahre ein. Es wurden fachgruppenübergreifende Veranstaltungsformate wie die BSA Lectures und BSA Kontrovers organisiert, außerdem finden regelmäßig Exkursionen unter dem Titel "BSA Erkundungen" statt, die sich großer Beliebtheit erfreuen. Den Schwerpunkt legte Mailath-Pokorny aber auf die Zukunft des BSA: "Die österreichische Sozialdemokratie braucht, gerade auch mit Blick auf das neu zu gestaltende Parteiprogramm, wieder verstärkt den Input der AkademikerInnen und Kultschaffenden. Ich sehe unsere Rolle hier vor allem als Plattform für einen aktiven, durchaus kritischen, gesellschaftlichen Diskurs und politische Aktivität, die sich für mehr Gerechtigkeit und gleiche Chancen für alle einsetzt", so der BSA-Präsident.

Neben der politischen Funktion ist für Mailath-Pokorny die Vernetzung der Mitglieder untereinander eine ganz wesentliche Kernaufgabe des BSA. Neben den zahlreichen Veranstaltungen gibt es nun einen neuen Mitgliederbereich für BSA-Mitglieder, um die bundesweite Vernetzung und den inhaltlich, politischen Austausch zu fördern.

Der intellektuelle Diskurs, dem sich der BSA als offenes Forum für Intellektuelle verschrieben hat, bekam ebenfalls genügend Raum: Vor der Wahl und der Diskussion über Anträge widmete sich der BSA dem Thema Verteilungsgerechtigkeit. Im Rahmen einer BSA Lecture diskutierte Präsident Dr. Andreas Mailath-Pokorny mit dem österreichischen Ökonomen Mag. Dr. Stephan Schulmeister über "Herausforderungen an die Sozialdemokratie in einer großen Krise", der anschließend für eine Diskussion mit den TeilnehmerInnen des Bundestages zur Verfügung stand.

Im Zuge der Antragsdiskussionen wurde unter anderem ein Antrag beschlossen, der ein verpflichtendes Hearing für SPÖ-KandidatInnen bei EU-Wahlen vorsieht - ab der nächsten Wahl 2019.

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