Krainer zu Haubner: Kein Importverbot für mehr Steuergerechtigkeit

Millionärssteuer soll mindestens 1,5 Mrd. Euro bringen - Einhebung ist, wie Schweiz zeigt, sehr effektiv

Wien (OTS/SK) - Zu den heute via Presseaussendung getätigten Äußerungen von Wirtschaftsbund-Generalsekretär Haubner sagt SPÖ-Budget- und Finanzsprecher Jan Krainer, dass es bei der geplanten Einführung von Millionärssteuern darum geht, "die Steuerleistungen insgesamt gerechter zu verteilen". Die Steuer soll insgesamt nicht ansteigen. Gerade das von Haubner angesprochene Beispiel der Schweiz entkräfte den Vorwurf, dass die Einhebung von Millionärssteuern nicht viel Geld einbringe: "Die in unserem Steuerkonzept enthaltenen 1,5 Mrd. Euro geplanten Einnahmen durch eine Millionärssteuer sind nur die Untergrenze. In der Schweiz werden fast drei Mrd. Euro - fast das Doppelte - allein über die Besteuerung von Millionären eingenommen." ****

Auch eine "Schnüffelsteuer", wie Kritiker behaupten, sei die Millionärssteuer nicht; das sehe man am Beispiel Schweiz, stellt Krainer richtig. Darüber hinaus werde die Millionärssteuer sehr effizient eingehoben, der Vorwurf, dass dies zu kostspielig sei, sei schlichtweg falsch.

"Ein Importverbot für gute Ideen, die mehr Steuergerechtigkeit bringen, kann kein guter Vorschlag sein", unterstrich der SPÖ-Finanzsprecher. (Schluss) bj

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