JG-Kucharowits/Durst: Freifahrt für Zivildiener muss bleiben - Innenministerium gefordert

ÖBB dürfen nicht als Sündenbock für Sparmaßnahmen des Innenministeriums gelten

Wien (OTS/SK) - "Wie die ÖBB heute in einer Aussendung veröffentlicht haben, sind die Konditionen für das Zivi-Ticket mehr als fair. Es liegt daher am Innenministerium, die Verhandlung so zu führen, dass am Ende des Tages das Zivi-Ticket erhalten bleibt", sagten SPÖ-Kinder- und Jugendsprecherin sowie JG-Bundesvorsitzende Katharina Kucharowits und Andreas Durst, Landesvorsitzender der JG Oberösterreich am Freitag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst.****

"Während die Verhandlungen zum Ticket für Präsenzdiener laut ÖBB positiv verlaufen, scheint das Innenministerium Sparmaßnahmen auf dem Rücken der jungen Zivildiener zu machen. Diese unfaire Behandlung haben sich Zivis nicht verdient, zumal sie einem absolut unterbezahlten Dienst nachgehen müssen", so Andreas Durst weiter. Bei der Volksbefragung im Jahr 2013 hat sich die Mehrheit der ÖsterreicherInnen für den Präsenzdienst und den Zivildienst entschieden. "Nun liegt es am Innenministerium, den Zivildienst zu attraktivieren, Leistungen für Zivis zu verbessern und eine faire Bezahlung einzuführen. Bei den wenigen Vergünstigungen, die Zivis haben, den Sparstift anzusetzen, ist eine ungemeine unfaire Behandlung der jungen Männer. Das Innenministerium ist klar gefordert!", erklärte Kucharowits. (Schluss) up

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