WBNÖ: Nationalrat verschärft Regeln gegen Lohndumping

Wirtschaftsbund-Forderung durchgesetzt: Strafausmaß bei Nichtmitführen der Lohnunterlagen hinaufgesetzt.

St. Pölten (OTS) - Wirtschaftsbund-Landesgruppen-Obfrau BR Sonja Zwazl und Wirtschaftsbund-Direktor Mag. Harald Servus begrüßen die Novelle des Lohn- und Sozialdumpinggesetztes, die im Parlament verabschiedet wurde: "Endlich gibt es eine bessere Handhabe gegen den unlauteren Wettbewerb von ausländischen Unternehmen, wie wir das bereits in einem Antrag im Wirtschaftsparlament 2013 gefordert haben", so Zwazl. Verschärft wurden im neuen Lohn- und Sozialdumpinggesetz die bisher niedrigen Strafen für fehlende Unterlagen, die oft von ausländischen Unternehmen als Schlupfloch genutzt wurden. "Das Strafausmaß wurde von 500 bis 5.000 auf 1.000 bis 10.000 Euro angehoben und entspricht nun dem Strafrahmen bei Lohndumping", erklärt Servus. Außerdem können ab Jänner bei Verstößen gegen Lohndumping auch Betriebsmittel von ausländischen Firmen beschlagnahmt werden.
"Unsere Betriebe wehren sich nicht gegen gesunden Wettbewerb - es gilt aber die unlauteren Methoden abzustellen", stellen Zwazl und Servus klar.

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