• 21.11.2014, 13:06:46
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Heinisch-Hosek: Zusammenarbeit mit Frauenberatungseinrichtungen stärken

Frauenministerin eröffnet Tagung der Frauenberatungseinrichtungen 2014

Utl.: Frauenministerin eröffnet Tagung der
Frauenberatungseinrichtungen 2014 =

Wien (OTS) - Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek lädt einmal
jährlich Vertreterinnen der Frauenberatungseinrichtungen zu einer
gemeinsamen Tagung ein, um über aktuelle frauenpolitische Themen und
Maßnahmen zu berichten und den Austausch mit den Expertinnen zu
intensivieren.

Hauptaugenmerk legte die Frauenministerin auf den gestern im
Parlament diskutierten und zur Kenntnis genommen Nationalen
Aktionsplan zum Schutz der Frauen vor Gewalt. Im Rahmen dessen wird
die Kampagne "GewaltFREI leben" durchgeführt. "Nächste Woche starten
die 16 Tage gegen Gewalt, diese Zeit wollen wir nutzen, um auf die
Kampagne verstärkt aufmerksam zu machen", so Heinisch-Hosek. Jede
fünfte Frau wird in ihrem Leben mindestens einmal Opfer von Gewalt.
"Leider wissen die Österreicherinnen aber zuwenig über Hilfsangebote
Bescheid, das müssen wir ändern", so die Ministerin die darauf
verweist, dass vorderdringlichstes Ziel der Kampagne sei, die
kostenlose Frauenhelpline oder die fem:HELP App zu bewerben. Die
Ministerin informierte weiters darüber, dass die IMAG zum Schutz von
Frauen vor Gewalt unter Einbindung der Bundesländer und NGOs als
ständige Mitglieder weitergeführt wird. Zusätzlich gibt es auch in
Zukunft themenspezifische Kooperationen mit NGOs.

Aufgrund der aktuellen Diskussion rund um das Thema Pensionen,
kündigte die Frauenministerin an, dass im ersten Halbjahr 2015 eine
Informationsbroschüre für Frauen zum Thema Pensionen präsentiert
wird. "Mit dieser Informationsbroschüre wollen wir Frauen umfassend
über das Pensionssystems allgemein und vor allem über die
Auswirkungen von Teilzeit und Berufsunterbrechungen informieren",
erklärt Heinisch-Hosek. In Anbetracht der Einführung des
Pensionskontos, sei es wichtiger denn je, Frauen über die
Auswirkungen ihrer Lebensplanung auf ihre Pension verstärkt zu
informieren, so die Ministerin abschließend.
Fotos der Tagung finden Sie in Kürze hier: http://bdb.bmbf.gv.at/

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