- 21.11.2014, 12:32:51
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Arztegehälter: LH Kaiser und LHStv.in Prettner bedauern Ablehnung des Landesangebotes
Hand bleibt weiter ausgestreckt - Aufrechterhaltung der Gesundheitsversorgung als wichtigste Aufgabe - Notfallmaßnahmen werden eingeleitet
Utl.: Hand bleibt weiter ausgestreckt - Aufrechterhaltung der
Gesundheitsversorgung als wichtigste Aufgabe -
Notfallmaßnahmen werden eingeleitet =
Klagenfurt (OTS/LPD) - Klagenfurt (LPD). Zu den heute in den
KABEG-Häusern abgehaltenen Betriebsversammlungen und der dort
beschlossenen Ablehnung des Gehaltsangebots des Landes Kärnten
stellten Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser und
Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner in einer ersten
Reaktion fest: "Die Ablehnung des Angebotes, das wir den
Spitalsärzten gemacht haben und mit dem wir uns an die Steiermark
angepasst hätten, ist äußerst bedauerlich. Das Angebot einer
15-prozentigen Erhöhung des Grundgehaltes ab 1.1.2015 bleibt
weiterhin aufrecht, weitere Nachbesserungen sind jedoch definitiv
nicht mehr möglich."
Nachdem davon auszugehen sei, dass die Spitalsärzte der
KABEG-Häuser ab 1.1.2015 die 48-Stunden-Regelung praktizieren werden,
wurde bereits KABEG-Vorstand Arnold Gabriel beauftragt, der
Landesregierung einen Status-Quo-Bericht über den Umsetzungsstand der
Notfallmaßnahmen zu übermitteln. "Das Wichtigste aus Sicht des Landes
Kärnten ist die Aufrechterhaltung der Gesundheitsversorgung für die
Kärntnerinnen und Kärntner in bestmöglichem Maße. Aus diesem Grund
wurden vom KABEG-Management bereits im Vorfeld entsprechende
Planungsschritte eingeleitet, um im Fall der Fälle - der nun leider
einzutreten scheint - auch vorbereitet zu sein", so Prettner.
Zudem sei auch die Aufsichtsratsvorsitzende der KABEG, Michaela
Moritz, bereits ersucht worden, eine Sonderaufsichtsratssitzung
einzuberufen, um alle Aufsichtsratsmitglieder entsprechend über die
weitere Vorgehensweise des KABEG-Managements informieren zu können.
Kaiser verleiht nochmals seiner maßlosen Enttäuschung Ausdruck, dass
die weit ausgestreckte Hand des Landes von den Spitalsärzten zurück
geschlagen wurde.
(Schluss)
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