APA-DeFacto-Politikerranking: Wer hat die Top-Medienpräsenz?

Wöchentlich im Politik-Channel von APA-OTS: die Top 20 der österreichischen Politikerinnen und Politiker - Mitterlehner, Faymann und Kurz aktuell vorne

Wien (OTS) - Ab sofort ist das aktuelle wöchentliche Präsenzranking heimischer Politikerinnen und Politiker auf http://www.ots.at/politikerranking kostenlos abrufbar. APA-DeFacto erstellt das Ranking aufgrund der Anzahl der Nennungen von Politikerinnen und Politikern in allen österreichischen Tageszeitungen im Verlauf der vergangenen Woche. Die aktuellen Daten zeigen, wer die mediale Bühne von 14.11.2014 bis 20.11.2014 am stärksten nutzen konnte, wer zurückgefallen ist und wer sich gegenüber letzter Woche neu positionieren konnte.

Die stärkste Medienpräsenz verzeichnete in der vergangenen Woche erneut Wirtschaftsminister und Vizekanzler Reinhold Mitterlehner (ÖVP). In der ORF-"Pressestunde" am vergangenen Sonntag äußerte sich Mitterlehner zur Steuer- und Pensionsreform. An der Höhe der Steuerreform - 5 Milliarden Euro, die mit dem Koalitionspartner SPÖ bei der Regierungsklausur vereinbart wurden - will Mitterlehner festhalten. Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) hatte sich kurz davor überraschend für sechs Milliarden ausgesprochen. Mitterlehner richtete an die Bundesländer die Empfehlung, Gebühren zu senken, insbesondere die Stadt Wien hob der Wirtschaftsminister dabei hervor. Zwei Vorschläge in Bezug auf die Pensionen brachte Mitterlehner ebenfalls ein: Er schlug vor, das Pensionsalter regelmäßig per Automatik an die Lebenserwartung anzupassen. Weiters sprach sich der Vizekanzler für eine raschere Erhöhung des Frauenpensionsalters aus. Beide Vorschläge zur Pensionsreform erhielten Lob vom Chef des Wirtschaftsforschungs-Instituts (WIFO), Karl Aiginger.

Auf Platz sieben etablierte sich Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll (ÖVP) als Neueinsteiger der Woche. Auf der Landeshauptleutekonferenz in Klagenfurt verständigte sich Pröll mit den übrigen acht Landeshauptmännern am vergangenen Dienstag auf eine Einigung in der Asyldebatte. Dabei geht es um die Entlastung der Erstaufnahmezentren, die derzeit in Traiskirchen (NÖ) und Thalham (OÖ) stehen. Demnächst sollen weitere Erstaufnahmezentren entstehen, die Bundesländer können dabei miteinander kooperieren, es muss daher nicht in jedem Bundesland ein neues Zentrum geschaffen werden. Weiters einigten sich die Landeshauptleute darauf, bis Ende Jänner 2015 die Quoten bei der Aufnahme von Asylsuchenden zu erfüllen. Landeshauptmann Pröll, der dann den Vorsitz der Landeshauptleutekonferenz innehaben wird, kündigte an eine Sondersitzung einzuberufen, sollten die Länder ihr Soll bis dahin nicht erfüllen. Weiters kündigte Pröll an den Ausbau des Breitband-Internets innerhalb Niederösterreichs vorantreiben zu wollen. In wirtschaftlich schwachen Regionen könnte für die anfallenden Kosten auch "die öffentliche Hand einspringen", so Pröll. Dazu wolle man mit den Gemeinden eine Errichtungsgesellschaft gründen.

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