Wehsely eröffnet PatientInnensicherheitstag im Krankenhaus Hietzing

Spitalsaufenthalt von A wie Aufnahme bis Z wie Zimmer

Wien (OTS) - Die richtige Händehygiene und OP-Vorbereitung, Sturzprävention, Medikamentensicherheit und vieles mehr: Beim heutigen PatientInnensicherheitstag im Krankenhaus Hietzing informieren sich zahlreiche BesucherInnen rund ums Thema Spitalsaufenthalt. Die ExpertInnen des Wiener Krankenanstaltenverbunds (KAV) stehen dabei an Mitmach- und Info-Ständen, in Podiumsdiskussionen und persönlichen Gesprächen bereit. Ziel der Veranstaltung: die gelungene Aufklärung von (künftigen) PatientInnen - eine Voraussetzung für einen sicheren Krankenhausaufenthalt. Denn oft wird unterschätzt, wie wichtig der Beitrag der PatientInnen ist, um letzte Sicherheitslücken zu schließen.

"Man denkt, es ist so einfach: Krank ins Spital rein, gesund wieder raus. Und um die Zeit dazwischen kümmern sich die Ärztinnen und Ärzte, Schwestern und Pfleger", sagt Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely bei der Eröffnung. "Doch die PatientInnen sind im Krankenhaus keine zu behandelnden Objekte, sie sind Partnerinnen und Partner ihrer Ärztinnen und Ärzte." Die PatientInnensicherheit sei deshalb auch eines der wichtigsten Gesundheitsthemen überhaupt. "Es ist der große Verdienst von Direktorin Ettl und ihrem Team, dass wir Sie nun zum zweiten Wiener PatientInnensicherheitstag in Hietzing begrüßen dürfen", so Wehsely.

Wie PatientInnen zu ihrer Sicherheit beitragen können

Jeder Schritt auf dem Weg zur Genesung kann durch die aktive Mitarbeit der PatientInnen sicherer werden. "Wir brauchen mündige Patientinnen und Patienten", so Brigitte Ettl, ärztliche Direktorin des Krankenhauses Hietzing und Präsidentin der Plattform Patientensicherheit. "Menschen, die sich informieren, gut vorbereiten und vor allem fragen und nachfragen, wenn es Bedenken gibt".

So sollten zum Beispiel Schmerzen niemals verheimlicht werden. "Selbst leichte Übelkeit oder Unwohlsein sollten dem Personal gemeldet werden. Immerhin stören auch mäßige Beschwerden Appetit und Schlaf und dadurch den Heilungsprozess", erklärt Ettl. Oberste Priorität hat im Spital auch eine regelmäßige Händehygiene. Sie fördert den Heilungsprozess und schützt vor weiteren Erkrankungen. Darüber und über vieles mehr können sich die BesucherInnen des PatientInnensicherheitstages hautnah überzeugen: Etwa mithilfe eines UV-Betrachtungsgerätes - einer sogenannten Didaktobox - das die Bakterienbesiedlung nach dem Händewaschen sichtbar macht. Oder mittels präsentierter Gehbehelfe und medizinischer Geräte, etwa zur Sauerstoffsättigung im Blut.

Was die ExpertInnen für die Sicherheit der PatientInnen tun

In den Spitälern des KAV gehören hohe Sicherheitsstandards zum Alltag. Um Verwechslungen zu vermeiden, erhalten alle PatientInnen ein weißes ID-Armband mit ihrem Namen, AllergikerInnen bekommen ein rotes. Mittels OP-Sicherheits-Checklisten werden vor einem Eingriff alle grundlegenden Voraussetzungen nochmals genau überprüft. Darüber hinaus gibt es ein Frühwarnsystem, in dem MitarbeiterInnen mögliche Risiken im täglichen Krankenhausbetrieb elektronisch festhalten. Diese müssen in weiterer Folge verpflichtend behoben werden. So lassen sich potentielle Gefahrenquellen von vornherein ausschalten. Auch externe SicherheitsexpertInnen besuchen und überprüfen regelmäßig die klinischen Bereiche. Damit sollen Sicherheitslücken, die in anderen Spitälern auftraten, im KAV vermieden werden.

Rückfragen & Kontakt:

Caroline Neider
Referentin für Öffentlichkeitsarbeit StRin Mag.a Sonja Wehsely
Telefon: 01 4000 81243
Mobil: 0676 8118 81243
E-Mail: caroline.neider@wien.gv.at

Christoph Mierau
Pressesprecher
Wiener Krankenanstaltenverbund
Telefon: 01 40409 70054
E-Mail: christoph.mierau@wienkav.at

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