Blümel: ÖBB-Chef Kern muss Verantwortung für Sicherheit der Fahrgäste übernehmen

Falsche Achsen an ÖBB-Hochgeschwindigkeitszügen bergen Risiko schwerer Unglücke – Sicherheit oberstes Gebot – ÖBB-Chef muss umfassend aufklären, statt zu verschleiern und zu beschwichtigen

Wien, 21. November 2014 (ÖVP-PD) "ÖBB-Chef Kern muss Verantwortung übernehmen und für eine rasche und umfassende Aufklärung sorgen", hält ÖVP-Generalsekretär Gernot Blümel zur grob fahrlässigen Gefährdung der Fahrgastsicherheit durch den Einsatz nicht zugelassener Wagonachsen bei den "Railjets" der ÖBB fest. Dass dieser Vorfall, der das Risiko schwererer Unglücke berge, bei den ÖBB heruntergespielt werde, sei unzumutbar und eine Verhöhnung der Bevölkerung. Die zum Einsatz gelangten Achsen, die für Geschwindigkeiten von höchstens 160 km/h ausgelegt sind, sind bei "Railjets" Spitzengeschwindigkeiten von 230 km/h ausgesetzt und stellen ein Sicherheitsdefizit höchsten Ausmaßes dar. "Dass die ÖBB dann auch noch versuchen, die Öffentlichkeit in die Irre zu führen und den Vorfall erst verschleiern und dann hinunterspielen, darf nicht ohne Konsequenzen bleiben. Kern ist gefordert, Licht in die Sache zu bringen und seine Verantwortung für die Sicherheit der Fahrgäste wahrzunehmen", so Blümel. Es müsse überdies oberstes Gebot sein, künftig ausnahmslos jede Gefährdung der Sicherheit zu verhindern, "und zwar ohne Wenn und Aber". Der ÖVP-Generalsekretär abschließend: "Sicherheit muss das wichtigste und wesentlichste Anliegen und die oberste Verantwortung für ein Infrastrukturunternehmen sein. Diese ist auch von den ÖBB wahrzunehmen, denn schließlich sprechen die Fahrgäste dem Unternehmen ihr vollstes Vertrauen aus, wenn sie in den Zug einsteigen."

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