FPÖ-Leyroutz fordert parteiübergreifenden "Ärztegipfel"!!

"Ausspielen von Ärzten gegen Patienten ist sofort abzustellen"

Klagenfurt (OTS) - Der Klubobmann der Freiheitlichen in Kärnten, Christian Leyroutz, fordert ehest einen parteiübergreifenden "Ärztegipfel" mit LH Peter Kaiser sowie den Klubobmännern. "Jetzt sind alle gefordert, denn die handelnden Personen treten derzeit auf der Stelle und wir brauchen eine Lösung. Die Zahlen und Fakten, die von Ärzten, Land und Kabeg unterschiedlich kolportiert werden gehören auf den Tisch. Hier kursieren verschiedene Rechenspiele", so Leyroutz, der den SPÖ-Verantwortlichen in Kärnten eine harsche Kritik an der jahrzehntelangen Misswirtschaft im Gesundheitswesen nicht ersparen will.

Das Scheitern der letzten Verhandlungsrunde zwischen LH Peter Kaiser, der Gesundheitsreferentin Beate Prettner und der Ärzteschaft sei für Leyroutz bereits absehbar gewesen und spiegelt lediglich die jahrzehntelange Ignoranz der SPÖ-Verantwortlichen im Gesundheitswesen wider, sich den wirklichen Problemfeldern zu stellen. Dass die EU-Verordnung der Arbeitszeit umzusetzen ist, wissen Kaiser und Prettner nicht erst seit heute. Dies ist bereits seit Jahren bekannt. "Die SPÖ-Verantwortlichen haben jedoch ihre Energie nicht in Problemlösungen und Reformen gesteckt, sondern hauptsächlich in die Bekämpfung der Freiheitlichen sowie in die Aktivierung ihrer unsäglichen Parteibuchwirtschaft", so Leyroutz.

Leyroutz verurteilt auch das derzeitige verantwortungslose Unterfangen von LH Kaiser, Gesundheitsreferentin Prettner sowie dem Kabeg-Chef Gabriel, Ärzte gegen Patienten auszuspielen. "Das ist brandgefährlich und wir verwehren uns dagegen auf das Schärfste", verlangt Leyroutz einen gelebten konsensorientierten Umgang mit der Ärzteschaft. Denn wenn der Kabeg-Vorstand von einer Handvoll Ärzten spricht, die Nachdienst verrichten würden, so sei das einfach unseriös. "Und auch Neiddebatten sollten in dieser sensiblen Materie keinen Platz haben", richtet Leyroutz Gabriel aus. "Das Gesundheitswesen ist ein wertvolles Gut, mit dem wir als Politiker verantwortungsvoll umzugehen haben", schließt Leyroutz.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Landtagsklub
Landhaus, 9020 Klagenfurt
Tel.: 0463 513 272

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FLK0001