"Jüdische Genies - Warhols Juden" im Jüdischen Museum in Melbourne

Ausstellung des Jüdischen Museums Wien seit 20. November in Australien zu sehen

Wien (OTS) - Die 2012 im Museum Judenplatz erfolgreich präsentierte Ausstellung "Jüdische Genies - Warhols Juden" mit zehn Porträts prominenter Jüdinnen und Juden von Andy Warhol wurde gestern feierlich im Jüdischen Museum in Melbourne (Jewish Museum of Australia) eröffnet. Das Jüdische Museum in Melbourne hat die Ausstellung über die Entstehung der Porträtserie vom Jüdischen Museum Wien - einem Museum der Wien Holding - übernommen und durch weitere Leihgaben aus der National Gallery of Victoria und Arbeiten zeitgenössischer australischer KünstlerInnen ergänzt. Danielle Spera, Direktorin des Jüdischen Museums Wien, hob bei der Eröffnung ihre Freude über die Zusammenarbeit zwischen den beiden jüdischen Museen hervor. Ron Feldman zeigte sich in seiner Grußbotschaft aus New York besonders glücklich darüber, dass die Porträts nun auch in Australien zu sehen sind. Das sei ganz im Sinn von Andy Warhol. Warhol wollte, dass die 10 Persönlichkeiten nicht vergessen werden, sondern ihrer an vielen Orten gedacht würde, so Ron Feldman, der sich ausdrücklich für die Initiative bedankte.

Am 23. November wird Danielle Spera gemeinsam mit Rebecca Forgasz, Direktorin des Jüdischen Museums Australien, in der National Gallery in Melbourne über die Entstehungsgeschichte der Porträtserie sprechen. Bis 24. Mai 2015 können sich die BesucherInnen in St. Kilda die Arbeiten von Andy Warhol ansehen.

"Andy Warhol's Jewish Geniuses" läuft von 20. November 2014 bis 24. Mai 2015 im Jewish Museum of Australia, PO Box 117, St Kilda Victoria 3182, Australia. Weitere Informationen:
http://www.jewishmuseum.com.au

Zum Ausstellungsprojekt des Jüdischen Museums Wien

Im Jahr 1980 schuf Andy Warhol die Serie von Porträts wichtiger jüdischer Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Die Idee dazu stammte von Warhols Freund, dem früheren Anwalt und heutigen Kunsthändler Ronald Feldman. Das Jüdische Museum Wien betrachtete die Porträts aus einem ganz neuen Blickwinkel und stellte dabei auch ein Porträt André Hellers und dessen Begegnung mit Andy Warhol in Wien vor. Museumsdirektorin Danielle Spera hat Ronald Feldman interviewt. Neben den Porträts der "Jüdischen Genies", wie Warhol sie nannte, war das Interview ein Kernstück der Ausstellung. Aus einer Liste mit fast 100 Namen berühmter Jüdinnen und Juden wählten Warhol und Feldman zehn aus. Zehn Personen (mit den Marx Brothers sind es eigentlich zwölf), die nicht nur prominent waren, sondern die größten DenkerInnen, kreativen Talente oder Führungspersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts wie etwa Sigmund Freud, Albert Einstein, Martin Buber oder Gertrude Stein.

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