Huainigg: Europäisches Jahr für Entwicklung muss Bewusstsein für EZA schaffen!

Freiwilliges Soziales Jahr für Jugendliche sollte auch im Ausland möglich sein

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Im Rahmen der Nationalratsdebatte ist heute, Donnerstag, der außenpolitische Bericht zur Diskussion gestellt worden. Der Sprecher für Entwicklungszusammenarbeit der ÖVP Abg. Dr. Franz-Joseph Huainigg kommentiert: "Im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit (EZA) konnten 2014 sehr erfolgreiche Projekte umgesetzt werden. Gerade im Bereich Hygiene und Zugang zu Wasser, welcher einer der Themenschwerpunkte der Austrian Development Agency (ADA) ist, konnte viel erreicht werden." Unter anderem werden auch die erfolgreich durchgeführten Wirtschaftspartnerschaften, welche weiterhin gefördert und sogar ausgebaut werden sollen, gelobt. Huainigg sagt: "Verantwortungsvolles Unternehmertum mit ökologisch und sozial verträglichen Rahmenbedingungen leistet nachweislich einen langfristigen Beitrag in der Entwicklungszusammenarbeit."

Des Weiteren wird ein Ausblick auf das Jahr 2015 gegeben. Die EU-Kommission hat verkündet, dass 2015 das "European Year for Development" sein wird. Das Motto des Jahres wird "Unsere Welt, unsere Würde, unsere Zukunft" sein. Ziel des Jahres ist es, der breiten Bevölkerung das Thema EZA zugänglich zu machen und aufzuzeigen, welches Engagement in diesem Bereich getätigt wird und wie diese Unterstützung einen Unterschied im Leben von Menschen macht, welche in den ärmsten Ländern der Welt leben. Im Sinne der Bewusstseinsbildung sagt Huainigg: "Das Freiwillige Soziale Jahr im Ausland muss für Jugendliche mehr unterstützt werden. Sie leisten einen wertvollen Beitrag vor Ort und engagieren sich nach ihrer Rückkehr in überdurchschnittlich hohem Ausmaß in der österreichischen Zivilbevölkerung."

Außerdem weist Huainigg darauf hin, dass es große Unterschiede zwischen den Entsendeorganisationen gibt. "Einerseits gibt es in Österreich seriöse Organisationen wie 'Volotariat bewegt', welche pädagogische Begleitung, die Ausbezahlung von Taschengeld und vieles mehr bieten. Andererseits gibt es viele profitorientierte Organisationen, welche den Wunsch vieler Jugendlichen, ein Jahr lang im Ausland aktiv zu werden, ausnutzen und exorbitante Kostenbeiträge einfordern. Hier braucht es ganz klare Qualitätskriterien."

Abschließend fordert Huainigg: "Bei der Konzipierung eines Freiwilligen Sozialen Jahres für Jugendliche im Ausland sollen auch behinderte Jugendliche mitgedacht werden. Vorbild ist das deutsche Projekt 'jetzt-einfach-machen' (http://www.jetzt-einfach-machen.de)." (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
Tel.: 01/40110/4436
http://www.oevpklub.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK0007