"Der Geschmack Europas - Istrien": Neue Folge der ORF-Kulturdoku-Reihe in der "matinee" am 23. November

Weiters: "Die Akte Kleist" und Kulturtipps

Wien (OTS) - Nach dem slowenischen Karst, der Innerschweiz, Siebenbürgen, der toskanischen Maremma, der Lausitz und dem spanischen Galicien führt die bereits siebente Folge des TV-Kulturformats "Der Geschmack Europas" am Sonntag, dem 23. November 2014, um 9.05 Uhr im Rahmen der "matinee" in ORF 2 nach Istrien:
Lojze Wieser hat gemeinsam mit ORF-TV-Kulturchef Martin Traxl, der Regie bei dieser Episode führte, die kulinarischen Schätze der berühmten Halbinsel an der nördlichen Adria gehoben, auf der in den vergangenen Jahrtausenden zahlreiche Völker und Kulturen ihre eindrucksvollen Spuren hinterlassen haben. Danach - um 9.40 Uhr -dokumentiert "Die Akte Kleist" den Tod des Dichters und seiner Begleiterin: War es geplanter Selbstmord oder Mord? Mit einem Rückblick auf "Die Kulturwoche" um 10.30 Uhr endet die "matinee".

"Der Geschmack Europas - Istrien" - Mehr zum Inhalt:

Istrien reicht von Triest bis nach Rijeka, von Piran bis Pula. Die Halbinsel war Zufluchtsort für Piraten, Wanderer und müde Touristen. Viele haben hier ihre Spuren hinterlassen: von den Histriern, Illyrern und Römern bis hin zu den Kroaten; außerdem Slowenen, Italiener, Istrorumänen und die österreich-ungarische Monarchie.

Lojze Wieser begibt sich mit dem Filmteam auf die Suche nach dem wohl besten Trüffel der Welt, fischt nach Austern, entdeckt auf Fresken mittelalterliche Totentänze und staunt über die geheimnisvollen Schriftzeichen der Glagoliten. Er lüftet das Geheimnis des steinernen Kazun und findet die alten Lagerstätten der Apachen aus den Winnetou-Filmen der Kindheitstage.
Entstanden ist ein Film über den Wilden Westen Kroatiens und Sloweniens, wo mit den Weinen Teran und Malvazija der Staub des Tages weggespült wird. Ein weiterer poetischer Reisebericht, der berührt und zeigt, dass eine Speise weit mehr ist als nur Gaumenfreude und Kochrezept. Resümierend sagt Lojze Wieser: "Gefunden haben wir ein Land, das oft entsiedelt und wieder besiedelt wurde, das von Grenzen getrennt war und das die verschiedenen Kulturen und Menschen wieder zusammenwachsen ließ."

Als Sprecher fungiert neben Wieser auch "Jedermann" Cornelius Obonya, im Moment auch in den "CopStories" im ORF-Einsatz.

Die "matinee" ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar.

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