Sidl: Leistbare und nachhaltige Energie für die Zukunft sichern

Energie darf kein "Luxusgut" werden

St. Pölten (OTS/SPI) - "Wir stehen derzeit vor großen Herausforderungen. Als VerantwortungsträgerInnen in unserem Bundesland sind wir mit zwei wesentlichen Fragen konfrontiert: wie schaffen wir die Wende hin zu einer ökologischen Energiewende und wie gelingt es uns, dass diese Energie für die BürgerInnen leistbar bleibt. Gerade in Zeiten, in denen die Krise in der Ukraine und der Klimawandel, aber auch die brennenden sozialen Probleme immer größerer Bevölkerungsgruppen täglich das Nachrichtengeschehen dominieren, muss uns klar sein, dass diese Aufgaben dringend gelöst werden müssen", begründet SPNÖ Energiesprecher LAbg. Dr. Günther Sidl die von der SPNÖ beantragte Aktuelle Stunde in der heutigen Landtagssitzung. "Wir müssen parteiübergreifend gemeinsam an der Verwirklichung der Energiewende arbeiten und unseren Beitrag für eine sorgenfreie Zukunft leisten. Energiewende heißt, dass wir ein unabhängiges, versorgungssicheres und zukunftsfähiges Angebot an Energie schaffen müssen. Nur dann können wir unsere fossilen Ressourcen und damit unser Klima schonen und auch entschieden und vor allem glaubwürdig 'Nein' zur Atomenergie sagen", so Sidl in der Aktuellen Stunde.

Niederösterreich sei bereits auf einem guten Weg, die Ziele zum schrittweisen Umstieg auf erneuerbare Energien seien im Energiefahrplan 2030 festgehalten. Zu den darin verankerten Zielen, wie der Sicherheit durch Unabhängigkeit, Wettbewerbsfähigkeit durch Innovation und Lebensqualität durch Nachhaltigkeit, müsse aber noch ein weiterer Punkt hinzugefügt werden, fordert Sidl: "Was wir ebenfalls brauchen, ist leistbare Energie für den sozialen Zusammenhalt in unserem Land!" "Wir müssen überlegen, wie es gelingt, dass Energie für die BürgerInnen nicht zum Luxusgut wird, denn Energie muss leistbar bleiben, Energiearmut darf in Niederösterreich keinen Platz mehr haben. Daher fordern wir, dass beim Umbau auf ein erneuerbares Energiesystem der Focus auf jene Energieformen gelegt wird, die auch marktkonforme Preise ermöglichen. Die Kosten des Umbaus müssen zudem fair verteilt werden, die Last darf nicht auf den Haushalten oder dem Kleingewerbe liegen. Außerdem brauchen wir zielgruppenspezifischere Maßnahmen für mehr Energieeffizienz und eine verstärkte Informationstätigkeit. Notwendig ist aber auch, dass Preisvorteile bei der Beschaffung von Strom auch an die KundInnen weitergegeben werden", so Sidl. "Setzen wir uns daher dafür ein, dass Energie auch in Zukunft leistbar bleibt und der Umbau hin zu erneuerbaren Energieformen weiter vorangetrieben wird. Das ist eine der großen Zukunftsfragen", so Dr. Sidl abschließend.

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