Hypo: FPÖ-Leyroutz für Klage auf Rückabwicklung der Hypo-Notverstaatlichung

Klagenfurt (OTS) - Nach dem heute publik gewordenen Plan von Finanzminister Hans Jörg Schelling, eventuell eine Rückabwicklung der Notverstaatlichung der Hypo Alpe Adria wegen Irrtums gegen die Bayern einklagen zu wollen, meinte heute der Klubobmann der Freiheitlichen in Kärnten, Christian Leyroutz, in einer ersten Reaktion: "Das wäre sinnvoll. Die FPÖ Kärnten hat diesen Schritt stets eingefordert." Es stelle sich nur die Frage, ob Schelling diese Ankündigung auch ernst meint, oder nur als Drohung versteht, um endlich das OK der Bayern für den Verkauf der Balkantöchter der Hypo zu erhalten.

"Die Notverstaatlichungs-Lüge" wurde bereits von zahlreichen Wirtschaftsexperten aufgedeckt. So wurde unter anderem dank der zweijährigen Recherche des Leiters des Forschungsinstitutes für Freie Berufe an der Wirtschaftsuniversität Wien Leo W. Chini, deutlich, dass Österreich die Hypo-Bank nicht verstaatlichen hätte müssen und Kärnten keinesfalls für die Hypo gehaftet hätte. Kärnten wäre seit dem Verkauf der Hypo an die Bayern in keiner Weise mehr in der Pflicht gewesen. "Die von Chini aufgezeigte Möglichkeit einer Irrtumsanfechtung, die in den Verstaatlichungsvertrag von der österreichischen Finanzprokuratur hineinreklamiert wurde, muss unbedingt genutzt werden", schließt Leyroutz.

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