Erfolgsmodell Handwerkerbonus bereits voll ausgeschöpft

Gewerbe und Handwerk fordert Aufstockung und Übergang in Dauerbetrieb

Wien (OTS/PWK816) - Nach Informationen der Bausparkassen sind die 10 Mio. Euro Fördermittel für den Handwerkerbonus per 19. November für das Jahr 2014 bereits allesamt vergeben. "Dieser Ansturm gibt unseren Prognosen Recht. Damit hat sich der Handwerkerbonus bereits nach dem ersten Testlauf bewährt. Wir sind nun guter Dinge, dass dieses Erfolgsmodell nach der Evaluierung 2015 in einen Dauerbetrieb übergeht. Um eine Enttäuschung von Kunden zu vermeiden, sollte per Gesetz ein Vorgriff auf die Fördermittel 2015 ermöglicht werden, um einen Förderstopp zu verhindern", appelliert Renate Scheichelbauer-Schuster, Obfrau der WKO Sparte Gewerbe, an die Regierung.

Der Handwerkerbonus ist nicht nur ein Impuls für die Wirtschaft, sondern auch ein deutliches Signal gegen die Schwarzarbeit. Die Schattenwirtschaft verursacht in Österreich einen enormen volkswirtschaftlichen Schaden, durch den Handwerkerbonus deutlich vermindert wird.

Mehr Einnahmen als Kosten "Modelle wie der Handwerkerbonus, eine Förderschiene für thermische oder seniorengerechte Sanierungsmaßnahmen oder die steirische Winterbauoffensive bringen dem Staat mehr an Einnahmen, als die Förderung ihn kostet. Deswegen wenden wir uns an die Regierung, die Mittel für den Handwerkerbonus aufzustocken. Es zahlt sich für alle Beteiligten - Wirtschaft, private Haushalte, Staat -letzten Endes aus. Ich danke WKO-Präsident Christoph Leitl, dass er sich für den Handwerkerbonus stark gemacht hat", so Bundesinnungsmeister Hans-Werner Frömmel.

Mit 1. Juli 2014 konnten private Haushalte Anträge für Renovierungs-, Erhaltungs- und Modernisierungsarbeiten einreichen. 20 Prozent der Arbeitskosten von maximal 3.000 Euro - sprich 600 Euro -konnten heuer geltend gemacht werden. Für 2015 hat die Regierung 20 Mio. Euro zugesagt. (KR)

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