Laki: "Tödliche" Verarmung des Bundesheeres ist hausgemacht

Niederösterreicher zahlen jährlich 2 Milliarden vom Zinsaufwand der Republik - 20 Millionen werden vom Bundesheer nunmehr in NOE eingespart

St. Pölten (OTS) - Im Rahmen der heute stattgefundenen "Aktuellen Stunde" im NÖ Landtag zum Thema "Bundesheer", betonte der Landtagsabgeordnete des Team Stronach für NÖ, Dr. Walter Laki, dass eine Kürzung von rund 100 Millionen - bei einem Gesamtbudget des Bundesheeres über 2,1 Milliarden - den Weiterbestand des Heeres und damit den Verfassungsauftrag in Frage stellt. Laki: "Während man beim Heer 100 Millionen Euro nicht hat - der Anteil Niederösterreichs ist davon 20 Miilionen - haut man auf der anderen Seite das Geld sinnlos beim Fenster hinaus."

Wie der Landtagsabgeordnete des Team Stronach NÖ einmal mehr betont, zahlt Österreich inzwischen rund 10 Milliarden Euro an Zinsaufwand. Das ist verlorene Wertschöpfung, die verdient werden muss, mahnt Laki. Der Anteil der Niederösterreicher an diesen 10 Milliarden liegt bei rund 20 Prozent, also 2 Milliarden Euro - Jahr für Jahr. Laki:
"Das heißt, die Höhe eines gesamten Heeresbudgets, muss von den Niederösterreichern jährlich erwirtschaftet und ohne sichtbare Gegenleistung als Zinsaufwand abgeliefert werden. Vernichtung von Wertschöpfung nennt man das."

In einem solchen Umfeld ist auch, beklagt der Landtagsabgeordnete des Team Stronach NÖ, das Restbundesheer nahezu sinnlos, zumal die Wehrfähigkeit kaum noch gegeben ist. Der Kern des Heeres muss "liquidiert" werden. Es gibt in Zukunft keine eigenen Verbände mehr für Panzer, Panzergrenadiere, Artillerie, Aufklärung und Fliegerabwehr, sowie die Auflösung der Panzerpionierkompanien. "Ich gehe davon aus, dass in nächster Zeit wieder die Wehrpflicht in Frage gestellt wird, obwohl erst vor kurzem vom Volk überwältigend bestätigt", zog Laki ein ernüchterndes Resümee zur Zukunft des Bundesheeres.

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