RfW-Krenn zu Krankenversicherung: Eine Versicherung - ein Beitrag!

SV-Reform bildet Grundlage für Steuerreform!

Wien (OTS/RfW) - Die österreichische Sozialversicherung bildet ein Bürokratie-Ungetüm, das in der EU einzigartig ist. "Um flexibler zu reagieren, Kosten zu senken und damit auch Beitragssenkungen einzuleiten, muss die neue Krankenversicherung als moderne und schlagkräftige Einheit agieren. Dies geht nur, wenn die Krankenversicherungsträger zusammengelegt werden!", so RfW-Bundesobmann und WKO-Vizepräsident Matthias Krenn.

Doppel- und Dreifachversicherungen müssen endlich der Vergangenheit angehören. Die Zukunft der Krankenversicherung ist schlank, effizient und richtet sich nicht nach beruflichen Kriterien der Versicherten sondern nach dem Aufgabengebiet der Versicherung. Die Unfallversicherungs- und Pensionsversicherungsanstalt haben es vorgemacht und es funktioniert. Nun ist die Krankenversicherung an der Reihe.

"Mit der Zusammenlegung der Krankenversicherungsträger kann endlich Bürokratie abgebaut werden und die Kosten auf Seiten der Unternehmerinnen und Unternehmern sowie auf der Seite der Versicherung eingedämmt werden.", so Krenn.

Damit wird auch die Umsetzung folgender zentraler RfW-Forderungen im Bereich der SVA der gewerblichen Wirtschaft (SVAgW) möglich:
- Senkung der Mindestbeitragsgrundlage als Entlastung für kleine und junge Unternehmen
- Senkung der SV-Beiträge, vor allem für Geringverdiener
- Verzugszinsen auf ein erträgliches Maß senken
- Freiwillige Umstellung auf monatliche Beitragszahlung
- Aussetzung der Pflichtversicherung bei Arbeitsunfähigkeit
- Weniger Geld für Bürokratie und mehr Geld für die Gesundheit

Dass die Krankenversicherungsträger noch keine Zusammenlegung hinter sich haben, lässt sich nur mit parteipolitischen Interessen und mit der Erhaltung von Versorgungsposten für Altfunktionäre von ÖVP und SPÖ erklären. Betriebswirtschaftlich gibt es nur einen richtigen Weg:
Eine Krankenversicherung für alle!

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