FPÖ-Steger: 25 Jahre UN-Kinderrechtskonvention: Das Kindeswohl muss Vorrang haben

"25 Jahre Kinderrechte ist mit Sicherheit ein Grund zum Feiern, aber kein Grund zum Ausruhen."

Wien (OTS) - Anlässlich des heutigen 25-jährigen Jubiläums der UN-Kinderrechtskonvention, merkte die freiheitliche Jugendsprecherin NAbg. Petra Steger an, dass trotz der Erfolge, in Zukunft noch vieles zu bewältigen sei um die Rechte der Kinder und Jugendlichen weiter zu stärken. Das Wohl der Kinder und Jugendlichen muss laut Steger einen zentralen Stellenwert in der täglichen Arbeit jedes Politikers einnehmen. Besonders bedenklich sei, dass im 21. Jahrhundert noch immer Gewalt gegenüber Kinder und Jugendlichen angewendet würde.

"Leider müssen viele Heranwachsende noch immer Gewalt als Erziehungsmaßnahme erfahren. Gewalt darf jedoch niemals in der Erziehung von Kindern eine Rolle spielen. Deshalb müssen wir alles Erdenkliche unternehmen, um eine gewaltfreie Kindheit sicherzustellen", betonte die freiheitliche Jugendsprecherin. Außerdem wäre es wichtig, dass Kinder und Jugendliche dazu ermutigt werden, sich in der Öffentlichkeit (z.B. in der Schule) offen über Gewalt in der Familie zu äußern.

Ein Schritt in die richtige Richtung wäre es, die Menschen mehr über Kinderrechte aufzuklären. Unbedingt notwendig sei es auch, den Kindern selbst eine Stimme zu geben. Steger verwies in diesem Zusammenhang auch auf die parlamentarische Enquete "25 Jahre UN-Kinderrechtskonvention", an der auch viele Kinder teilgenommen haben. "Die Enquete war ein wichtiger Schritt um die Bevölkerung näher über Kinderrechte zu informieren. Denn was sind Kinderrechte wert, wenn niemand weiß, dass es diese Rechte überhaupt gibt?", stellte Steger fest.

"25 Jahre Kinderrechte ist mit Sicherheit ein Grund zum Feiern, aber kein Grund zum Ausruhen. Die Verankerung dieser Rechte ist nur eine Seite der Medaille, die andere ist die tatsächliche Umsetzung der vorhandenen Rechte. Es muss daher sichergestellt werden, dass das Kindeswohl bei allen Entscheidungsprozessen vorrangig zu berücksichtigen ist", so Steger.

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