Stronach/Dietrich: Eine Sozialversicherung für alle statt Privilegien für wenige

Ineffizientes Kassen-Netzwerk aus Parteifunktionären muss endlich aufgebrochen werden

Wien (OTS) - "Dass die Pflichtmitglieder der Arbeiterkammer ihre Beiträge einzahlen müssen, damit ihr Präsident eine fette Pension von 15.000 Euro pro Monat beziehen kann, diese Zeiten sollten längst vorbei sein", stellte die geschäftsführende Klubobfrau des Team Stronach, Waltraud Dietrich, in ihrem Debattenbeitrag über die Pensionsprivilegien fest. Diese Pensionen seien Privilegien, weil "niemand für diese eingezahlt hat, aber nur herausnimmt." Gleichzeitig erhielten 2,3 Millionen ASVG-Pensionisten eine Durchschnittspension von nur 987 Euro; "wie so etwas möglich sein kann in einer Sozialdemokratie, die sich das Wort sozial noch in den Namen schreibt, ist mir mehr als ein Rätsel", kritisierte Dietrich.

Was den Antrag des Team Stronach betrifft, die 22 Sozialversicherungsanstalten zusammenzulegen, herrsche eine Abwehrhaltung seitens der Regierungsparteien: "Da will niemand hingreifen, denn dort sitzen die Funktionäre, dort befindet sich das Netzwerk, das sich die Großparteien aufgebaut haben", machte Dietrich aufmerksam. Wer sich das Kassensystem genauer ansehe, merke schnell, dass es mehr als ineffizient sei: Tausende Tarife müssten berechnet werden, Ärzte würden riesige Ordner horten mit Tarifen, je nachdem welcher Kasse ein Patient angehöre , berichtete Dietrich und versprach: "Wir werden sicher nicht müde werden, für mehr Gerechtigkeit zu kämpfen: für ein einheitliches Sozialversicherungssystem, in dem alle Österreicher gleich behandelt werden."

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