Karner gegen planlose Schließung der Kaserne Horn

"Wichtige regionale Interessen müssen gewahrt werden"

St. Pölten (OTS/NÖI) - "Bei den Verhandlungen über das Strukturpaket über die Zukunft des Bundesheeres müssen wichtige Interessen im Sinne der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher gewahrt werden. Wir haben uns in der Vergangenheit nie Reformmaßnahmen verschlossen, doch das präsentierte Konzept von SP-Klug beinhaltet zu viele Unklarheiten und ähnelt mehr einem Schließungs- als einem Reformpapier. Wir haben große Bedenken und lehnen die geplanten Schließungen der Radetzky-Kaserne in Horn und des MilRGs in Wiener Neustadt oder die geplante Auflösung der Militärmusik Niederösterreich ab", erklärt VP-Sicherheitssprecher LAbg. Mag. Gerhard Karner vor der heutigen Landtagssitzung.

"Gerade in den vergangenen Tagen tauchten immer mehr Unklarheiten rund um die geplante Heeres-Strukturreform auf. So wurde bekannt, dass trotz Schließungsüberlegungen gerade bauliche Maßnahmen in der Höhe von rund 160.000 Euro in der Kaserne Horn stattfinden. Schon zuvor wurden in den vergangenen 14 Jahren knapp 10 Millionen Euro in den Standort investiert. Und wie man erkennen kann, ist auch die geplante Schließung des BORGs an der Theresianischen Militärakademie nicht durchdacht", so Karner.

"Darüber hinaus sehen wir große Probleme, wenn die Militärmusik Niederösterreich geschlossen wird. Vor allem, da sie ein wichtiger Werbeträger für das Bundesheer ist. Auch diese Tatsachen wurden bei der Erstellung des Reformpapiers offenbar nicht bedacht", stellt der VP-Landtagsabgeordnete fest.

"Daher fordern wir die Bundesregierung auf, dass die regionalen niederösterreichischen Interessen bei den laufenden Verhandlungen berücksichtigt werden und es zu keiner Schließung von wesentlichen militärischen Einrichtungen wie der Radetzky-Kaserne Horn oder des MilRGs Wiener Neustadt sowie einer Abschaffung der Militärmusik Niederösterreich kommt", so VP-Sicherheitssprecher Karner.

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