FP-Frigo: Die Finanzen unserer Spitäler geraten unter Wehsely völlig außer Kontrolle

Defizit des KAV erreicht 2015 eine Milliarde

Wien (OTS/fpd) - Der Krankenanstaltenverbund ist ein Paradebeispiel dafür, wie die SPÖ offenbar versucht Probleme bis nach der Wahl zu verschieben. 2014 hat das Defizit des Krankenanstaltenverbundes erstmals die Milliardengrenze durchbrochen. Und 2015 steigt das Defizit des KAV um weitere Euro 19 Millionen an. Auch die Mehrjahresplanung 2015 bis 2019 verschleiert die tatsächlichen Probleme. Aber dieser Finanzplan geht von unrealistischen Annahmen aus. So ist einerseits die Tilgung von Darlehen überhaupt nicht berücksichtigt und andererseits wird unterstellt, dass es keine medizinischen Leistungserweiterungen und somit keinen medizinischen Fortschritt gibt, kritisiert der Gesundheitssprecher der Wiener FPÖ LAbg. Univ. Prof. Dr. Peter Frigo.

Tatsächlich soll in den nächsten Jahren auf Kosten des Personals eingespart werden. Das bedeutet für die kommenden Jahre Nulllohnrunden sowie einen massiven Stellenabbau. Diese Kürzungspolitik von Rot-Grün geht auf Kosten der sozial schwächsten in dieser Stadt, nämlich den Patientinnen und Patienten. Es ist somit der direkte Weg in die Zweiklassenmedizin, meint Frigo weiter.

Eine echte Sanierung unseres Gesundheitswesens, so der freiheitliche Gesundheitssprecher, ist nicht durch das Kaputtsparen unserer Spitäler, sondern nur durch langfristig wirkende Strukturreformen möglich. Eine Gesundheitsholding, welche sowohl die Spitäler als auch die niedergelassenen Ärzte leistungsorientiert aus einer Hand finanziert, muss daher ehe baldigst her, meint Frigo abschließend. (Schluss)paw

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