Rotkreuz-Präsident Schöpfer vertritt Österreich in Strasbourg

Gerald Schöpfer vertritt Österreich in der Europäischen Kommission gegen Rassismus und Intoleranz

Wien (OTS/Rotes Kreuz) - Der Präsident des Österreichischen Roten Kreuzes, Universitätsprofessor Gerald Schöpfer, wurde für weitere fünf Jahre in die Europäische Kommission gegen Rassismus und Intoleranz (ECRI) bestellt. Das Ministerdelegiertenkomitee des Europarates hat Gerald Schöpfer zum Vertreter Österreichs ernannt. "In der gesamten EU sind ethnische und religiöse Minderheiten weiterhin mit Rassismus, Diskriminierung, verbaler und physischer Gewalt sowie Ausgrenzung konfrontiert, obwohl es eine Reihe von Rechtsinstrumenten zum Schutz dafür gibt", so der Rotkreuz-Präsident.

Das Österreichische Rote Kreuz bekennt sich in seiner Migrationscharta zur Etablierung und Stärkung eines integrationsfördernden gesellschaftlichen Klimas und einer Willkommenskultur. "Eine Willkommenskultur und ein integrationsförderndes gesellschaftliches Klima sind der dankbarste Boden für Toleranz sowie gegen Rassismus und Diskriminierung", bekräftigt Schöpfer.

Bereits seit 2010 gehört Gerald Schöpfer dem Gremium an. Diese unabhängige Kommission des Europarates hat ihren Sitz in Strasbourg (Frankreich) und dient der Bekämpfung von Rassismus, Diskriminierung, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und Intoleranz nach der Europäischen Menschenrechtskonvention und wurde 1993 völkerrechtlich vereinbart.

Die Kommission besteht aus 47 unabhängigen Menschenrechtsexperten, von denen jeweils einer aus jedem der Mitgliedsstaaten des Europarats berufen wird. Rechtliche Arbeitsgrundlagen sind die Europäische Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK), das 12. Zusatzprotokoll zur EMRK und die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR).

Die Europäische Kommission gegen Rassismus und Intoleranz veröffentlicht regelmäßige Berichte zur Situation in den einzelnen Mitgliedsstaaten, spricht konkrete Empfehlungen zur praktischen Verbesserung auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene aus und berät die Mitgliedsstaaten.

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