Industrie: Präzisierung zum "Startschuljahr" des neuen IV-Schul-Modells

IV-GS Neumayer: Erster Schultag ab sechs Jahren - "Startschuljahr" räumlich zwischen Kindergarten und Schule verschränkt mit altersgerechter Pädagogik

Wien (OTS/PdI) - Die bisherigen "Reaktionen auf unseren Vorstoß für eine völlige Neukonzeption der Schule als eine nach innen differenzierte gemeinsame Schule vom ersten Schultag bis zur 'mittleren Reife' sind sehr erfreulich. Wir danken allen Unterstützern und auch den Kritikern für die konstruktiven Beiträge", so der Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV), Mag. Christoph Neumayer heute, Donnerstag.

Allerdings wolle man aufgrund der aktuellen Medienberichterstattung einen Punkt noch einmal präzisieren, so der IV-Generalsekretär weiter: "Unser Konzept - nachzulesen im Detail unter: http://www.iv-net.at/b3487 - sieht entgegen anderslautenden Medienberichten keinen Beginn der Schule mit fünf, sondern mit sechs Jahren vor. Davor ist ab fünf Jahren bzw. im dritten Kindergartenjahr die Einführung eines verpflichtenden 'Startschuljahres' vorgesehen. Dieses soll mit altersgerechter Pädagogik, inhaltlich, organisatorisch und räumlich zwischen Kindergarten und Schule verschränkt stattfinden." Beim Wechsel vom Kindergarten in die Schule soll damit auch konzeptionell ein fließender Übergang zwischen zwei ineinandergreifenden Bildungsbereichen ermöglicht werden. "Jedes Kind lernt anders und auf unterschiedlichen Lernwegen. Um Kinder bestmöglich auf ihrem persönlichen Lernweg zu begleiten, braucht es statt künstlich errichteter Lernbarrieren erlebbare fließende Übergänge", wie der IV-Generalsekretär betonte.

Die entsprechende Ausgestaltung sei hier noch nicht im letzten Detail festgelegt, ein solch detailliertes Konzept zur Elementarpädagogik im Allgemeinen sei in der IV aber bereits in Arbeit, so Neumayer: "Wir sind für eine Aufwertung der gesamten Elementarbildung, da hier die heimischen Strukturen schlicht nicht mehr zeitgerecht sind - etwa was die fehlende Ausbildung auf tertiärem Niveau für die Pädagoginnen und Pädagogen oder die ebenso fehlende Rahmenkompetenz des Bundes angeht. Das IV-Konzept für einen neue Schule intendiert jedenfalls auf keinen Fall eine Abwertung oder gar Bevormundung der elementaren Bildungseinrichtungen."

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