Schanze frei im ORF: mit Kokommentator Martin Koch

Skisprung-Weltcup-Auftakt am 22. November in Klingenthal

Wien (OTS) - In puncto Reichweiten kann Skispringen den Alpinen längst Paroli bieten, im Vorjahr sorgten 1,6 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer beim Vierschanzentournee-Springen in Bischofshofen für den nordischen Topwert seit Olympia 2002. Wenn es am Samstag, dem 22. November 2014, um 15.50 Uhr in ORF eins in Klingenthal mit dem Teambewerb in die (WM-)Saison 2014/15 losgeht, dann ist sowohl bei den ÖSV-Adlern (mit dem neuen Cheftrainer Heinz Kuttin und dem Jahr eins nach Thomas Morgenstern) als auch beim ORF-Sprungteam einiges neu.

Am Freitag, dem 28. November, um 16.50 Uhr in ORF eins gibt der insgesamt achtfache Medaillengewinner bei Olympischen Spielen, Weltmeisterschaften und Skiflug-Weltmeisterschaften (darunter Olympiagold mit der Mannschaft 2006 in Turin) Martin Koch sein Debüt als Kokommentator - an der Seite von Michael Roscher. Boris Kastner-Jirka und Andreas Goldberger vervollständigen das ORF-Sprungteam.

Koch hat erst im März 2014 seine Karriere beendet und ist dementsprechend mit dem letzten Stand der technischen und sportlichen Entwicklungen vertraut. So wie Andreas Goldberger wird auch er mit Helmkamera und bis zu weiteren fünf Kameras am Körper und den Skiern über die Bakken gehen, um den ORF-Sportfans spektakuläre Bilder zu bieten. Über seinen Seitenwechsel meint der 32-jährige Villacher:
"Ich hab mir schon als aktiver Sportler immer gedacht, dass Wissen weiterzugeben genau das Meine wäre. Da ich mich dabei aber keinesfalls als Trainer sehe, taugt mir diese neue Rolle sehr."

Ob er Angst hat, ehemalige Kollegen mit Kritik zu verärgern? "Als Sportler ärgert dich Kritik, die nicht vom Trainer kommt, gewaltig. Mir ist völlig klar, dass einige sagen werden: Was redet der da wieder für einen Blödsinn? Ich werde mir da sicher noch ein dickes Fell wachsen lassen müssen."

Michael Roscher freut sich auf seinen neuen Partner in der Kommentatorenkabine, hat ihm im Vorfeld eine ausgiebige Vorbereitung dennoch nicht erspart: "Martin und ich haben viel Trainingszeit miteinander im ORF verbracht, mit Reden und Reflektieren über die gemeinsame Arbeit und die Aufgabenteilung. Letztlich ist aber Authentizität das Entscheidende - und die hat er."

Höhepunkt der heurigen Saison wird neben der traditionellen Vierschanzentournee die nordische Weltmeisterschaft in Falun (18. Februar bis 1. März) sein, von der ORF eins alle Bewerbe zeigen wird.

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