Meidlinger fordert faire Bezahlung und attraktive Arbeitszeitmodelle für ÄrztInnen

GdG-KMSfB bereitet sich auf intensive Verhandlungen vor

Wien (OTS/ÖGB) - "Die Änderungen im Krankenanstalten-Arbeitszeitgesetz haben bei den ÄrztInnen im Krankenanstaltenverbund für große Verunsicherung gesorgt. Als Sozialpartner werden wir in den nächsten Wochen intensive Gespräche führen, mit der Wiener Ärztekammer haben bereits Abstimmungsgespräche stattgefunden", so Christian Meidlinger, Vorsitzender der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten - Kunst, Medien, Sport, freie Berufe (GdG-KMSfB).++++
"Es gilt jetzt rasch Klarheit über die Arbeitszeit und die zukünftigen Arbeitszeitmodelle zu bekommen. Je nach Modell ist zu berechnen, welche monetäre Bewertung heranzuziehen ist. Eines muss klar sein: Ziel ist eine gerechte Bezahlung innerhalb attraktiver Arbeitszeitmodelle für ÄrztInnen", hält Meidlinger fest.
Parallel dazu sind Gespräche über die Opt-Out-Regelung zu führen. Eine Inanspruchnahme der individuellen Opt-Out-Regelung erscheint uns derzeit nicht angebracht, da sich die Beschränkung auf 48 Stunden pro Woche auf den derzeit gültigen Durchrechnungszeitraum von 26 Wochen, beginnend mit Februar 2015, bezieht. Das heißt, die Diensteinteilungen für Jänner und Februar können auch ohne individuelles Opt-Out erfolgen. "Die VerhandlerInnen sind gefordert, rasch Lösungen im Interesse der ÄrztInnen zu finden, da es sonst ab März zu Versorgungsengpässen kommen könnte", so Meidlinger abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

GdG-KMSfB,
Referat für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
01/313 16 83 617

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NGB0002