FP-Waldhäusl: Im Waidhofener Rathaus stinkt's zum Himmel

FP-Klubchef wittert weiteren versuchten Wahlbetrug im Dunstkreis des Bürgermeisters: "Stadtverwaltung neu aufstellen!"

St. Pölten (OTS) - "Im Waidhofener Rathaus stinkt's zum Himmel", so der freiheitliche Klubobmann Gottfried Waldhäusl, der erneut versuchten Wahlbetrug wittert. So hätten nach Stadtamtsdirektor Polt nun auch noch zwei weitere Rathausbedienstete - eine leitende Standesamtsbedienstete als auch eine Dame, die für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist - einen Zweitwohnsitz angemeldet. "Diese Personen wurden an diesen Adressen noch nie vorher gesichtet, die Vermutung, dass es sich dabei, wie im Falle des Stadtamtsdirektors und seiner Familie, um einen Scheinwohnsitz handelt, ist also absolut begründet", so Waldhäusl, der auch in diesen Fällen das Wählerverzeichnis beeinsprucht hat.

Erfreulich sei, dass der Stadtamtsdirektor sich bereits aus dem Wählerverzeichnis streichen habe lassen. Weniger erfreulich hingegen, dass Polt zugegeben habe, bereits seit 2010 in Waidhofen gemeldet gewesen zu sein. Der Wahlschwindel bei der letzten Gemeinderatswahl könne somit zwar aufgezeigt, aber leider nicht mehr rückgängig gemacht werden. Als etwas eigentümlich bezeichnet der freiheitliche Klubchef hingegen die Aussage des Bürgermeisters, von den möglichen Scheinwohnsitzen nichts gewusst zu haben. "Wenn ein Stadtoberhaupt, in dessen Aufgabenbereich es fällt, Scheinwohnsitzer aufzuspüren und zu eliminieren, zugibt, keine Ahnung zu haben, dann ist er mehr als überfordert. Angesichts dieser Vorgehensweisen im Dunstkreis des Bürgermeisters ist es umso wichtiger, dem Willen der Bürger nachzukommen und die Verwaltung in Waidhofen komplett neu aufzustellen", so Waldhäusl abschließend.

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