Nationalrat - Wimmer: Österreich ist und bleibt ein potenter Industriestandort

Keine Arbeitszeitflexibilisierung auf Kosten der ArbeitnehmerInnen - Gewerkschaften und Sozialpartnerschaft für die ArbeitnehmerInnen wichtig, das Team Stronach nicht

Wien (OTS/SK) - "Sie haben völlig überzeichnet den Wirtschaftsstandort Österreich schlecht geredet", empört sich SPÖ-Industriesprecher Rainer Wimmer über die dringliche Anfrage des Team Stronachs heute, Mittwoch, im Nationalrat. "Diese Anfrage entspricht nicht der Realität. Österreich ist und bleibt ein potenter Industriestandort, den die ArbeitnehmerInnen mit ihrer täglichen Leistung sichern."*****

Die im Zuge der Debatte angestoßene Diskussion über Arbeitszeitflexibilisierung stößt bei Wimmer auf Ablehnung. "Eine Flexibilisierung auf Kosten der ArbeitnehmerInnen wird es nicht geben", stellt der SPÖ-Abgeordnete klar und ermahnt: "Keine Flexibilisierung zum Nulltarif!"

Wimmer fasst die bisher im Parlament vertretenen Positionen des Team Stronach pointiert zusammen:

1. Rücksichtsloses Anheben des Pensionsantrittsalters, vor allem bei Frauen.
2. Privatisierungsfantasien im Bereich der Sozialversicherung und im Gesundheitssystem.
3. Steuergeschenke für Unternehmen und Steuerfreiheit für Superreiche.

"Die Menschen sollen wissen, wofür das Team Stronach steht und dass sie sich auf die Sozialdemokratie und die Gewerkschaften verlassen können", hält Wimmer fest und klärt das Team Stronach auf: "Die Sozialpartnerschaft, also der Dialog von Gewerkschaften und Arbeitgebern ist das Erfolgskonzept, um das uns Europa beneidet. Das was sich Stronach vorstellt, ist keine Partnerschaft auf Augenhöhe und wird von uns klar abgelehnt." (Schluss) up/bm

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