Stronach/Weigerstorfer: Klares Ja zu schärferem Anti-Doping-Gesetz

Verbotene Leistungssteigerung schadet auch der Wirtschaft

Wien (OTS) - "Doping ist - egal auf welcher Ebene - unethisch, unfair und de facto ein Betrugsdelikt. Es ist eine grobe Missachtung des gesellschaftlichen Konsens im Bestreben Chancengleichheit schaffen zu wollen", begrüßt Team Stronach Sportsprecherin Ulla Weigerstorfer die Anhebung der Regelstrafe von 2 auf 4 Jahre Sperre.

Für sie als Sportlerin und Politikerin sei das zu beschließende Anti-Doping-Gesetz ein weiterer Schritt auf dem Weg zu mehr Wahrheit, Transparenz und Fairness: "Wer Doping zur Privatsache macht, betreibt das Geschäft jener, die Dopingmittel verkaufen, vermitteln oder anwenden, um an das so genannte "große Geld" heranzukommen - denn nichts anderes steht hinter Doping!"

Sportliche Erfolge seien besonders im Profisport eng mit wirtschaftlichem Erfolg verknüpft, so Weigerstorfer. Die verbotene Leistungssteigerung stelle daher auch einen wirtschaftlichen Faktor dar. Für sie ist das Budget der Weltdopingagentur WADA als "Peanuts" zu bezeichnen - angesichts der Umsätze, die beispielsweise mit dem Präparat EPO lukriert würden.

Hersteller potentieller Dopingmittel sollten sich künftig nicht mehr so einfach aus der Verantwortung ziehen können. Daher fordert Weigerstorfer eine engere Zusammenarbeit von Anti-Doping-Institutionen und den Produzenten: "Hier wäre vielleicht der nächste legistische Schritt zu setzen, um durch die Zusammenarbeit von Herstellern, Großhändlern und Doping-bekämpfenden Einrichtungen bereits im Vorfeld einen geplanten Missbrauch zu verhindern."

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