Jury des Österreichischen Journalistenpreises Kinderrechte - Wunsch und Wirklichkeit kürt Sieger 2014

Wien (OTS) - Sieger des Österreichischen Journalistenpreises Kinderrechte - Wunsch und Wirklichkeit ist APA Redakteur Dr. Edgar Schütz. Er wird für seinen Artikel "Straßenkinder in Rio de Janeiro -Sie werden einfach weggesperrt" ausgezeichnet. Anlässlich des Internationalen Tages der Kinderrechte vergibt die gemeinnützige Privatstiftung Hilfe mit Plan Österreich, welche Projekte des Kinderhilfswerks Plan International fördert, gemeinsam mit der NÖ Kinder & Jugend Anwaltschaft, am Mittwoch den 19. November, erstmalig einen Journalistenpreis in Österreich. Der mit 3.000 Euro dotierte Preis zeichnet Medienbeiträge aus, die beispielhaft auf die Lebensumstände von Kindern in Entwicklungsländern aufmerksam machen. Den Sieger ermittelten die Jurymitglieder Rudi Klausnitzer (Medienmanager), Mag. Tarek Leitner (ORF), Euke Frank (Woman), Eva Dichand (Heute), Dr. Ewald Filler (BMFJ), Michael Lang (APA) und Prof. Johannes Kerschbaumer (Donau-Universität Krems).

"Kinderrechte müssen überall auf der Welt durchgesetzt werden - die Verantwortung dafür liegt auch bei uns. Dr. Edgar Schütz weist in seiner Reportage deutlich darauf hin, dass internationale Großveranstaltungen - in diesem Falle eine Sportveranstaltung - die Rechte von Kindern und Jugendlichen massiv beeinträchtigen können. Kommerzielle Überlegungen lassen, auch bei uns, solche Vorgehensweisen zum Schaden der lokalen Bevölkerung, vielfach in den Hintergrund treten. Daher ist es die Aufgabe der Medien, auf die negativen Folgen solcher Veranstaltungen hinzuweisen, welche von Unternehmen, Medien und Politik außerhalb des Veranstalterlandes mit zu verantworten sind", sagt Jurymitglied und Journalist Tarek Leitner.
Rudi Klausnitzer, Juryvorsitzender und Vorstandsmitglied der gemeinnützigen Privatstiftung Hilfe mit Plan Österreich: "Ich freue mich, dass wir mit diesem Preis einen Journalisten auszeichnen, der couragiert und mutig über Verletzungen der Rechte von Kindern berichtet. Dr. Edgar Schütz hat mit seinem Artikel "Straßenkinder in Rio de Janeiro - Sie werden einfach weggesperrt" die Kehrseite der Fußball-WM dargestellt. Er schweigt nicht über die "Straßensäuberungen", welche in Rio de Janeiro stattfanden, damit Obdachlose und bettelnde Straßenkinder nicht das mediale Bild vom Austragungsort stören. Er zeigt damit die Verantwortung der Medien auf, gerade auch bei globalen Großereignissen den Blick auf die Situation der Menschen vor Ort nicht zu verlieren." Mit diesen Worten überreicht Rudi Klausnitzer den Preis an Dr. Edgar Schütz im Zuge des Symposiums Kinderrechte - Wunsch und Wirklichkeit.

Die NÖ Kinder & Jugend Anwaltschaft veranstaltet das Symposium bereits seit mehreren Jahren gemeinsam mit der Donau Universität Krems - die erste Universität mit einem Lehrgang für Menschenrechte -immer um den Internationalen Tag der Kinderrechte. Die gemeinnützige Privatstiftung Hilfe mit Plan Österreich ist seit diesem Jahr Partner der Veranstaltungsreihe, welche sich jährlich einem speziellen Thema widmet. In diesem Jahr: "Nicht mehr ohne Kinderrechte! 25 Jahre UN-Kinderrechtekonvention".

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