Nationalrat - Bacher: Kein Platz für Pflanzenschutzmittel in agrarischen Umweltprogrammen

Dank SPÖ keine Umweltförderungen bei Einsatz von Totalherbiziden

Wien (OTS/SK) - "Die Politik muss die Umwelt intakt halten, daher müssen wir gefährliche Substanzen wie Neonicotinoide oder Totalherbiziden langfristig verhindern. Diese Pflanzenschutzmittel schädigen die Natur, für sie darf kein Platz in den neuen agrarischen Umweltprogrammen sein", brachte es SPÖ-Abgeordneter Walter Bacher heute, Mittwoch, in der Debatte zum Grünen Bericht auf den Punkt. Zum Programm für die ländliche Entwicklung ergänzte er: "Im Erstentwurf wäre im Umweltprogramm eine Anwendung von Totalherbiziden erlaubt gewesen. Nun ist das verboten, wenn man in diesem Bereich Förderungen beziehen möchte. Das ist ein Erfolg der SPÖ, die wiederholt darauf gedrängt hat, dass der Einsatz von Totalherbiziden in einem Umweltprogramm nicht vorkommen darf."****

Pflanzenschutzmittel wie Neonicotinoide richten enorme Schäden an der Umwelt an. "Das trifft schlussendlich auch Bienen, Schmetterlinge und andere nützliche Insekten. Das hat wiederum Auswirkungen auf die natürliche Nahrungskette. Vögel, Amphibien und Kleinsäugetiere werden in Mitleidenschaft gezogen. Das hat weitreichende Auswirkungen für unsere natürlichen Ökosysteme, daher spreche ich mich entschieden gegen schädliche Pflanzenschutzmittel aus", fasste Bacher zusammen.

Bacher betont in seiner Rede, dass es Regionen in Österreich gibt, wo die Menschen auf die Natur als Kapital angewiesen sind und wo "jeder Arbeitsplatz direkt oder indirekt von einer intakten Umwelt abhängt". Pflanzenschutzmittel schaden nicht nur der Tier- und Pflanzenwelt, sondern schädigen Regionen auch wirtschaftlich. "Regionen wie die ökologisch sensiblen Bergregionen werden in Mitleidenschaft gezogen", fasst Bacher zusammen. (Schluss) mo/kg/mp

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