Stadler: Vorstoß der Industriellenvereinigung in Sachen Bildung ist zu begrüßen

Fortschrittliche Bildungspolitik ist notwendig für stabilen Wirtschaftsstandort

St. Pölten (OTS) - "Wir befinden uns im 21. Jahrhundert - die zeitgemäße Entwicklung und Organisation der Bildung ist für unsere Volkswirtschaft und Standortpolitik ein Muss. Daher sind die Vorschläge der IV für eine 'Bildungsrevolution' durchaus zu unterstützen", erklärt SPÖ NÖ Landesparteivorsitzender Mag. Matthias Stadler zu aktuellen Medienberichten: "Die IV übernimmt damit zentrale Forderungen der SPÖ - vom zweiten kostenlosen Kindergartenjahr über die verschränkte Ganztagsschule bis hin zur gemeinsamen Schule." Während die heute Sechs- bis Zehnjährigen in einer homogenen Bildungswelt unterrichtet werden, sei die Bruchlinie mit zehn Jahren weder logisch, noch zeitgemäß, erklärt Stadler weiter: "Soll ein zehnjähriges Kind selbstständig über seine berufliche Perspektive entscheiden können, ob es FacharbeiterIn oder UniversitätsprofessorIn werden wird oder kann?"

Genau die "Bruchlinien" seien es, die eine offensive "Bildungskette" unterbrechen und somit auch gesellschaftlichen Schaden zufügen, sagt Stadler: "Moderne Bildungseinrichtungen sind Schulen ohne Schultaschen. D.h. der "Hausaufgaben-Rucksack" muss weg. Damit wird auch die Lebensqualität im Familienverband steigen, da auch Eltern vom derzeitigen Schulsystem massiv betroffen sind." Ein "verschränkter" Unterricht mit etablierten Sport- und Kreativstunden, sorgt für mehr Vielfalt und bereichert das Leben der SchülerInnen enorm.

"Jenen PflichtschulabsolventInnen, die sich für eine Lehre entscheiden, muss eine höhere gesellschaftliche Anerkennung zukommen und - eine Lehrausbildung darf nicht als Ausbildung 'zweiter Klasse' abqualifiziert werden. Dem entsprechend sind Lehrabschlussprüfungen im europaweit höchst anerkannten österreichischen Dual-System so aufzuwerten, dass ein 'barrierefreier' Zugang zu einem Fachstudium ohne Studienberechtigungsprüfung ermöglicht wird", so der SPÖ NÖ-Vorsitzende: "Bildungschancen für unsere Kinder dürfen nicht vom Geldbörsl ihrer Eltern abhängig sein. Denn nur eine fortschrittliche Bildungspolitik ist die 'Generationen-Brücke' für ein wettbewerbsfähiges Österreich im Europa der Zukunft!"

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