Darabos: Kein Wort der Entschuldigung von Höbart - Wann handelt Strache?

Höbart, Bors & Co.: Strache muss braunen Sumpf in der FPÖ endlich trockenlegen

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos übt nach der jüngsten Serie an rassistischen und hetzerischen Ausfällen aus den Reihen der FPÖ heftige Kritik an der Strache-Partei und erneuert seine Rücktrittsaufforderung an FPÖ-Abgeordneten Höbart, der Asylwerber als "Erd- und Höhlenmenschen" herabgewürdigt hatte. "Das Verharmlosen der NS-Zeit und die rechte Hetze, wie sie FPÖ-Politiker immer wieder an den Tag legen, ist unerträglich. Der braune Sumpf in der FPÖ muss endlich ausgetrocknet werden", so Darabos heute, Mittwoch, gegenüber dem SPÖ-Pressedienst zu den Fällen Höbart und Bors. ****

Für Darabos ist klar: "Wer den heutigen lahmen Ausflüchten von Höbart im Ö1-"Mittagsjournal"-Interview zugehört hat, kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass Hetze, Menschenverachtung und rassistische Aussagen der FPÖ nicht passieren, sondern offenbar Programm sind". Symptomatisch ist für den SPÖ-Bundesgeschäftsführer auch, dass Höbart "auch auf Nachfrage kein Wort der Entschuldigung über die Lippen gekommen ist. Eine Entschuldigung setzt Einsicht voraus und die ist bei Höbart & Co. augenscheinlich nicht einmal ansatzweise gegeben". Darabos sieht nach den jüngsten FPÖ-Eklats FPÖ-Chef Strache gefordert: "Statt tatenlos zuzusehen, muss Strache aus den jüngsten Vorfällen endlich Konsequenzen ziehen und Höbart aller Funktionen entheben". (Schluss) mb/sc

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