BV Kobald: Rot-Grün zerstört Hietzinger Naturoase

Wien (OTS) - Hietzings Bezirksvorsteherin Silke Kobald ist entsetzt über die geplante Verbauung des Hörndlwalds. Die überraschende Nachricht aus dem Rathaus über die offenbar seit langem geplante und bereits zur Umsetzung vorbereitete Verbauung des Hietzinger Hörndlwalds mit einem Rehabilitationszentrum löst bei Bezirksvorsteherin Silke Kobald völliges Unverständnis aus.

"Das Großprojekt bedeutet entgegen den Versprechungen von Rot-Grün die Zerstörung dieses wertvollen Biotops. Tausende Unterschriften der Hietzinger Bevölkerung, die eine Renaturierung des Areals fordert, werden damit einfach vom Tisch gewischt", ärgert sich Kobald über die Ignoranz der Stadtregierung. Es wird im Hörndlwald keine Ruhe mehr geben; mit täglich hunderten Autos von Personal, Patienten und Besuchern ist zu rechnen.

Ein Burnout-Zentrum in Hietzing ist grundsätzlich zu begrüßen. Umso mehr stellt sich die Frage, warum dieses im Hörndlwald entstehen muss, wenn keine 500 Meter entfernt das riesengroße und wunderbar grüne Areal des Geriatriezentrums am Wienerwald mit entsprechender Infrastruktur zur Verfügung steht. Einen Teil der mittlerweile leerstehenden Gebäude könnte man einfach und kostengünstig für ein Burnout-Zentrum adaptieren.

"Ich will auch wissen, welche Zusagen es an den privaten Betreiber gibt. Ich fordere völlige Transparenz und Offenlegung der Vorgänge. Es scheint alles schon unter Dach und Fach zu sein, noch bevor der Gemeinderat damit befasst ist", so Kobald.

Fraglich ist auch, wie die in Aussicht gestellte Weiternutzung des Natur-Fußballplatzes im Hörndlwald mit ruhesuchenden Patientinnen und Patienten vereinbar sein soll. Auch hier sind Aufklärung und Offenlegung gefordert.

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