Christian Ragger: Eine Lösung für alle Spitalsärzte nötig

Kärntner Mehraufwand ist derzeit nirgendwo budgetiert - alle Reserven aus 2014 wieder aufgebraucht

Klagenfurt (OTS) - "Es ist absurd, dass jedes Bundesland seinen eigenen Weg bei den Lohnverhandlungen mit den Spitalsärzten suchen muss", kritisiert der Obmann der Kärntner Freiheitlichen LR Mag. Christian Ragger den falsch verstandenen Föderalismus bei diesem Thema. Bundesweit einheitliche Regelungen, wie sie bei Lehrer oder Politiker üblich sind, sollten auch hier gelten.

Der zu erwartende Mehraufwand für die Kärntner Spitalsärzte sei derzeit nirgendwo budgetiert. Umso bedauerlicher sei es, dass mit dem heute Mittwoch von der rot-grün-schwarzen Koalition beschlossenen Nachtragsvoranschlag keine Reserven u.a. dafür gebildet worden sind.

"Wir können uns beim Steuerzahler dafür bedanken, dass er noch mehr Geld abgeliefert hat als erwartet und wir profitieren von den niedrigen Zinsen, aber die Koalition gibt diese unerwarteten Zuflüsse sofort wieder aus", bemängelt Ragger. "Sie hat keine einzige Maßnahme durchgeführt, um die Kostensteigerungen im Sozial- und Gesundheitswesen zu begrenzen". Die Konsequenz wäre ein Rekorddefizit im Jahr 2014, wenn nicht die alte Regierung Rücklagen von über 130 Millionen Euro geschaffen hätte. Auch 2015 werde ein Nettodefizit von weit über 100 Millionen Euro bringen.

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