"Eco" am 20. November: Minenfeld Ärztegehälter, Mission "Rosetta" und was man über Immobilien wissen sollte

Wien (OTS) - Angelika Ahrens präsentiert das in HD produzierte ORF-Wirtschaftsmagazin "Eco" am Donnerstag, dem 20. November 2014, um 22.30 Uhr in ORF 2 mit folgenden Beiträgen:

Minenfeld Ärztegehälter

Im krassen Gegensatz zum Mythos der "Topverdiener im weißen Kittel" werden Österreichs Spitalsärzte im internationalen Vergleich schlecht bezahlt. Gab es früher lange Wartelisten für Turnusärzte, sind diese Listen heute leer. Viele Jungärzte wandern aus oder sind bereits ins Ausland abgewandert. Das neue Arbeitszeitgesetz, das Marathondienste von 72 Stunden verbietet, stellt einen zusätzlichen finanziellen Einschnitt dar. Denn die Dienste sind zwar lang, aber eine der wenigen Möglichkeiten, sich das Anfangsgehalt von 2.000 Euro netto aufzubessern. Jetzt droht in Österreichs Spitälern ein Ärztemangel. Und es fragt sich, wie sinnvoll es ist, Mediziner auszubilden - die Kosten belaufen sich immerhin auf rund 300.000 Euro pro Absolvent -wenn sie dann zum Praktizieren das Land verlassen. "Eco" über das Minenfeld Ärztegehälter - wie viel Mediziner tatsächlich verdienen, warum fast ein Drittel der Spitalsärzte einer "Nebenbeschäftigung" nachgeht und wie die Zusatzeinkünfte aus den privaten Zusatzversicherungen der Patienten die Gehälter auch noch einmal aufpolieren.

Mission "Rosetta": Im All drängeln sich die Österreicher

"Fly me to the comet" - die spektakuläre "Rosetta"-Mission, die eine Sonde und einen "Lander" namens "Philae" 500 Millionen Kilometer von der Erde entfernt zu einem Kometen führte, hat Öffentlichkeit und Wissenschaft gleichermaßen elektrisiert. Was die wenigsten wissen:
Österreicher und auch in Österreich ansässige Firmen und Forscher waren führend an dieser Mission beteiligt. Es handelt sich um bekannte Namen wie "Magna", das "Joanneum Research" und das "Institut für Weltraumforschung" in Graz - aber auch um in der Öffentlichkeit eher weniger bekannte Konzerne wie die eidgenössische RUAG (RüstungsUnternehmensAktienGesellschaft), die mitten in Wien und in Niederösterreich wichtige Bauteile für Sonde und "Lander" produzierten. "Eco" holt die "Österreicher im All" vor den Vorhang -denn was die Weltraumforschung betrifft, muss sich die Alpenrepublik nicht wirklich vor "den Großen des Universums" verstecken. Was auf "Tschuri" derzeit auf Sonnenlicht und neue Energie wartet, hat ganz viel Hightech aus Österreich an Bord.

Geldanlage-Check: Mieten oder kaufen - Was man über Immobilien wissen sollte

Um den Gegenwert von sechs Milliarden Euro haben Immobilien im vergangenen Jahr den Besitzer gewechselt - "Betongold" als Goldgrube. Die Preise für Eigentumswohnungen haben sich in den vergangenen 13 Jahren verdoppelt. Die Oesterreichische Nationalbank, die regelmäßig die Immobilienpreise untersucht, hat nun bereits zum zweiten Mal davor gewarnt, dass die Wohnungspreise für Wien um 20 Prozent überteuert sein könnten. Ist nun der Boom bei Immobilien vorbei? Kommt jetzt der Kater? Immobilienexperten rechnen mit einem Abflachen der Preise. Die Nachfrage aus Russland nach Luxusimmobilien geht zurück. Dennoch: Wien bleibt die am schnellsten wachsende Stadt Europas und soll 2035 die Zwei-Millionen-Einwohnerzahl durchbrechen. Bedarf wird es in den großen Ballungszentren also weiterhin geben.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

Seit 25. Oktober sind die Spartenkanäle ORF III und ORF SPORT + sowie die "Bundesland heute"-Ausgaben auch im HD-Standard zu empfangen. Alle Informationen zum ORF-HD-Empfang und zur Einstellung der neuen HD-Angebote finden sich auf der Website hd.ORF.at, die ORF-Service-Hotline 0800 / 090 010 gibt kostenfrei aus ganz Österreich persönliche Hilfestellung.

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