Laimer: Bild der FPÖ durch rassistische und faschistische "Einzelfälle" geprägt

Menschverachtende Politik hat in unserer Demokratie keinen Platz

St. Pölten (OTS) - "Die 'Einzelfälle' in der FPÖ mehren sich vor allem in Niederösterreich - diese Partei kann es nicht mehr verstecken, dass rassistisches und faschistisches Gedankengut bei der selbsternannten 'Partei der Anständigen, Fleißigen und Braven' keine Missverständnisse sind, sondern offenbar auf der Tagesordnung steht. Hier zeigen sich die Geister, die Strache rief", so SPÖ NÖ Landesgeschäftsführer Robert Laimer anlässlich aktueller Berichterstattung.

Das wahre Gesicht der FPÖ zeige sich in vielen einzelnen "Mosaiksteinen", die ein verabscheuungswürdiges, menschenfeindliches Bild forme, so Laimer. Das beginnt mit Strache selbst, der auf in den Medien veröffentlichten Fotos zu sehen war, wie er angeblich "drei Bier" bestellte, und geht in Niederösterreich weiter mit aktuellen Fällen: Nationalrat Christian Höbart, der Flüchtlinge als "Erd- und Höhlenmenschen" bezeichnet, der Tullner Bezirkschef, der auf Fotos in einer Pose zu sehen ist, die "die Mehrheit der Bevölkerung als Hitlergruß identifiziert", nach Veröffentlichung und zur Rede gestellt, dann noch den österreichischen Fußballrekordmeister Rapid in den "braunen Dreck" zieht und der Großweikersdorfer FPÖ-Gemeinderat David Otzlberger, der auf seiner Facebook-Chronik auf eine einschlägig bekannte Naziseite verlinkt hatte. Dazu kommt noch die Gänserndorfer Stadtparteichefin der FPÖ, die im Vollrausch nach einem FPÖ-Stammtisch gefilmt wurde. "Sie alle sind FPÖ-FunktionärInnen, der selbsternannten 'Sauberpartei', die - wie es den Anschein hat - ein Menschen- und Gesellschaftsbild haben, das wir schon längst überwunden glaubten", so Laimer: "Für mich prägen diese angeblichen 'Einzelfälle' zunehmend das Gesamtbild der FPÖ!"

Besonders erschreckend und menschenverachtend sind für Landesgeschäftsführer Robert Laimer Postings im Schutz der Anonymität, die auf der Facebook-Seite von HC Strache zu lesen waren:
Flüchtlinge aus Syrien werden als "Lebendziele für übende Polizisten" oder als "bewegliche Ziele für den Schießstand" bezeichnet, es gibt den Vorschlag, dass "die KZ wieder eröffnet" werden könnten. "Die Ausländerhetze und die Verrohung der Sprache, die die FPÖ in Österreich wieder salonfähig gemacht hat, trägt offenbar Früchte. Doch derartiges Gedankengut darf in einer Demokratie keinen Platz haben!" Auch wenn diese feigen Postings gelöscht worden sind, sei diese Einstellung mancher leider präsent, so Laimer: "Es ist typisch FPÖ - erst zündeln, um dann zu glauben, mit ein paar unglaubwürdigen Erklärungsversuchen aus der Verantwortung genommen zu sein!"

"Diese FPÖ ist weder regierungsfähig noch demokratiebewusst, sondern vielmehr zunehmend ein Sammelbecken von Leuten, die Menschen verachten und somit humanitäre Grundsätze entwürdigen und sich derer sukzessive entledigen!", so Laimer abschließend.

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