"Am Schauplatz Gericht" am 20. November: "Angriff aufs Eigentum"

Wien (OTS) - Im Mittelpunkt der aktuellen, in HD produzierten Folge von "Am Schauplatz Gericht" stehen am Donnerstag, dem 20. November 2014, um 21.05 Uhr in ORF 2 Fälle, bei denen Eigentümer die Verletzung ihres Eigentumsrechts - sei es durch Lärm, parkende Autos oder provokant ausgerichtete Videokameras - nicht länger hinnehmen wollen. Die Streitigkeiten ziehen sich über Jahre hin und kosten beide Seiten Geld, Zeit und Nerven.

Die betagte Frau P. war früher Eigentümerin eines Mehrfamilienhauses in Mödling. Sie musste es verkaufen, behielt jedoch ein Mietrecht an ihrer Wohnung. Der neue Hausherr will sie aber loswerden, sie und ihr Sohn hätten sich ihm gegenüber unleidlich verhalten. Auch eine andere Mieterin, Frau D., hat er auf Räumung geklagt: Sie wäre zu laut, hätte ihn beschimpft und auch die Katzen in der Wohnung stören ihn, da er eine Katzenallergie hat. Beide Damen wollen nicht ausziehen, der Fall ging zu Gericht.

Der Landwirt W. und seine greise Mutter waren dagegen, dass Besucher der Panoramaschenke am Hochkogelberg in Randegg auf ihrem Grund parken. Die beiden machten sich dadurch viele Feinde. Betreiber der Schenke, die auf "Grünland" errichtet worden war, war der damalige Bürgermeister von Randegg. Der Streit eskalierte im Oktober 2010:
Beamte des Einsatzkommandos Cobra, die sonst eher Terroristen bekämpfen, stürmten das Bauernhaus. Herr W. wurde drei Wochen in einer Landesnervenklinik eingesperrt, seine Mutter wurde gegen ihren Willen in ein Pflegeheim gebracht. Am Haus konstatierte die neue Bürgermeisterin Baumängel und verhängte ein Betretungsverbot. Die Mutter starb bald darauf im Heim, Herr W. übernachtet seither bei Freunden. Sein Erbe kann er auch nicht antreten, weil die Abhandlung der Verlassenschaft sehr stockend erfolgt. Herr W. sagt, dass seine Feinde ihm alles, was ihm lieb war, genommen haben, und fordert Aufklärung und Gerechtigkeit ein.

Das Ehepaar A. hat sich 1993 in Baden ein Reihenhaus gekauft. Gleich daneben wohnt das Ehepaar R. Bereits kurz nach dem Einzug hat ein Nachbarschaftsstreit begonnen, der bis heute andauert. Beide Familien überwachen ihre Liegenschaften mit Kameras. Familie A. hat Familie R. auf Unterlassung geklagt, weil die nachbarlichen Kameras rechtswidrig auf ihr Grundstück ausgerichtet sind.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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