Asyl - BZÖ-Korak: Nein zu einem Verteilzentrum in Kärnten!

Landes-Kaiser mutiert zu Asyl-Kaiser - BZÖ fordert Umsetzung der Dublin-Abkommen zur Verringerung der Asylzahlen

Klagenfurt (OTS) - Enttäuscht zeigte sich heute der Kärntner BZÖ-Landtagsabgeordnete Willi Korak vom Ergebnis der gestrigen Landeshauptleutekonferenz. "Die einst mächtigen Riesen der Länder sind zu den neun Zwergen der Innenministerin verkommen. Anstatt die Länder zu beschützen und die Innenministerin endlich aufzufordern, die Dublin-Abkommen umzusetzen, sind die Landeshauptleute vor dem Bund in die Knie gegangen. Der Kärntner Landeskaiser kann nunmehr getrost als Asylkaiser betitelt werden", so Korak.

Einerseits würden Polizeiposten flächendeckend geschlossen, andererseits sollen nach Plänen der Landeshauptleute in jedem Bundesland Asylzentren nach dem Modell Traiskirchen errichtet werden. Das BZÖ werde hier erbitterten Widerstand leisten.

"Wer Asyl braucht, bekommt es innerhalb der EU. Das ist eine gesetzliche und menschliche Verpflichtung. Dass aber Österreich das einzige Land ist, welches gewalttätigen Tschetschenen Asyl anbietet ist ein Hohn gegenüber allen Schutzsuchenden aus dem Nahen Osten. Österreich hat seine Pflicht erfüllt und Österreich wird seine Pflicht erfüllen. Wir beschränken diese Pflicht auf die gültigen aber leider noch immer nicht umgesetzten Dublin-Abkommen", so Korak abschließend.

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