Asyl - BZÖ fordert Umsetzung der Dublin-Abkommen statt Asyl-Verteilerzentren

Mit der rot-schwarzen Asyl-Farce muss endlich Schluss sein

Wien (OTS) - "Wenn Österreich konsequenterweise die Dublin I und Dublin II Verordnungen umsetzen würde, hätten wir im Jahr einen Bruchteil des derzeitigen Asylaufkommens zu bearbeiten. Nicht ohne guten Grund hat man sich damit auf eine Vereinbarung geeinigt, der entsprechend Asylwerber in jenen Ländern unterzubringen sind, in denen sie erstmals innerhalb der EU eingereist sind. Österreich hat seine Gastgeberkultur bereits in Zuge der Balkankriege eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Ab 1994 waren wir EU-Außengrenze und sind unserer Verpflichtung nachgekommen. Jetzt sind eben andere Länder dran. Wenn wir die Dublin-Abkommen endlich umsetzen, haben wir kein Unterbringungsproblem von Asylwerbern in Österreich", so BZÖ-Chef Gerald Grosz am Mittwoch.

Grosz zeigte sich erschüttert darüber, dass die Landeshauptleute unüberlegt die Schreckens-Argumentation der Innenministerin übernommen hätten. "Die einst mächtigen und starken Landeshauptleute sind der Innenministerin auf den Leim gegangen. Statt von dieser Ministerin endlich eine neue Asylpolitik zu forder, werden jetzt Asylverteilzentren in den Bundesländern gebaut. Angesichts der Kriminalstatistik besonders bei Asylwerbern bei gleichzeitiger Auflösung der Polizeiposten ein Anschlag auf die Sicherheit der Bundesländern. Machen wir endlich Schluss mit dieser rot-schwarzen Asyl-Farce", so Grosz abschließend.

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