Stronach/Nachbaur: Durch die Klimaziele der EU bleibt Wettbewerb auf der Strecke!

Umweltschutz ist ein globales Problem und muss global gelöst werden!

Wien (OTS) - "Wir atmen dieselbe Luft, trinken alle dasselbe Wasser -doch die erste Sorge der Menschen gilt dem Arbeitsplatz, angesichts der Rekordarbeitslosigkeit", erklärte Team Stronach Klubobfrau Kathrin Nachbaur in ihrem Debattenbeitrag zur Aktuellen Stunde. Sie warnte davor: "Durch die Klimaziele der EU bleibt der Wettbewerb auf der Strecke!" Würden die strengen Umweltschutz-Vorschriften weltweit gelten, wäre dies kein Problem. "Gelten sie aber nur für die EU, bleibt den Firmen keine Wahl, als zu gehen", so Nachbaur.

Sie mahnte: "Wir brauchen private Arbeitsplätze, weil sie der Staat nicht schaffen kann. Aber der Staat kann die Rahmenbedingungen schaffen, um Investoren ins Land zu locken - oder die Abwanderung ins Ausland beschleunigen". Österreich ist ein starker Industriestandort, wenn auch viele Firmen abwandern, weil die Umweltauflagen immer höher werden und die Energiekosten zu hoch sind. Kritik gab es von Nachbaur, "weil Österreich immer Musterschüler beim Erfüllen von EU-Auflagen ist".

Die CO2-Zertifikate bezeichnete die Team Stronach Klubobfrau als "handelbare Ware ohne Wert dahinter", weil sie nichts für das Klima bringen, aber Arbeitsplätze verloren gehen. "Die Wirtschaft ist der Motor für saubere Technologien. Österreichisches Know-how hilft auch, dass in anderen Ländern umweltfreundlich produziert werden kann -darauf können wir stolz sein!", erinnerte Nachbaur und mahnte: "Wir können nur durch Innovation und technischen Vorsprung dabei sein."

In der größten Wirtschaftskrise seit dem Zweiten Weltkrieg seien es aber falsche Signale, wenn komplizierte und teure Vorschriften erfüllt werden müssen. Selbst wenn in der gesamten EU die Industrie die Produktion einstellen würde und der Verkehr unterbunden wäre, würde die CO2 Einsparung weltweit nur 10 Prozent ausmachen - "aber wovon werden wir dann leben?", fragte Nachbaur. Für sie steht fest:
"Umweltschutz ist ein globales Problem und muss global gelöst werden!"

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