FPÖ-Walter Rosenkranz ist entsetzt über IV-Bildungspolitik - das Konzept läuft komplett in die verkehrte Richtung

Wahlfreiheit bei Nachmittagsbetreuung an Ganztagsschulen muss erhalten werden

Wien (OTS) - Der freiheitliche Bildungssprecher und Vorsitzende des parlamentarischen Unterrichtsausschusses, NAbg. Dr. Walter Rosenkranz, zeigt sich entsetzt über die bildungspolitischen Visionen der Industriellenvereinigung: "Dieses Konzept läuft komplett in die verkehrte Richtung! Interessant ist, dass offensichtlich nur mehr Industrielle und Bestsellerautoren bildungspolitische Vorschläge machen. Das System, vom 4. Lebensjahr an Kinder zwangsweise ganztägig zu beschulen, deutet nicht auf den liberalen Geist von IV-Präsident Kapsch hin, sondern erinnert vielmehr an Bildungssysteme totalitärer Staaten."

Wie unsinnig das IV-Programm sei, sehe man beispielsweise am Detail der ganztägigen Schulzeit: Bisher gab es in der Sekundarstufe 1 fünf bis sechs Stunden täglichen Unterricht. Gehe es nach der IV, so sollten künftig in sieben Stunden pro Tag Unterricht, Hausübungen, Essen und Freizeit Platz haben. "Das kann nur schiefgehen!", so Rosenkranz. Interessant sei in diesem Zusammenhang auch die Frage, ob nach Meinung der IV auch die privaten Gymnasien, die oft und gerne als Eliteschulen bezeichnet würden, zu Neuen Mittelschulen umgewandelt werden müssten.

"Anscheinend werden hier nur die Schulprobleme Wiens in den Mittelpunkt gestellt", meint Rosenkranz. Das funktionierende Schulwesen im ländlichen Bereich werde hingegen nicht ausreichend gewürdigt. Rosenkranz: "Die FPÖ bleibt weiterhin auf dem Standpunkt, dass Eltern bei der Ganztagsbetreuung eine Wahlfreiheit haben müssen und erteilt den leistungsfeindlichen Gesamtschulutopien weiterhin eine klare Absage!"

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
Tel.: 01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at

http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0001