WKÖ präsentiert Kreativwirtschaft in Brüssel: Schubkraft für soziale Innovation

Herausragende Unternehmensbeispiele, die für soziale Innovationen stehen, wurden in Brüssel vorgestellt

Wien (OTS/PWK812) - Unter dem Titel "Need a boost towards social innovation?" präsentierten die creativ wirtschaft austria und das EU-Büro der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) am Dienstagabend in Brüssel herausragende Unternehmensbeispiele, die für soziale Innovationen stehen: "Für die Wirtschaftskammer Österreich ist die Kreativwirtschaft ein Wachstumsmotor mit hoher Innovationskraft, die einen hohen Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit anderer Branchen leistet. Ihre Unternehmen verbinden einen Lösungsbeitrag zu gesellschaftlichen Problemstellungen mit unternehmerischem Engagement und definieren so neue Märkte", betonte WKÖ-Vizepräsidentin Martha Schultz bei ihrer Eröffnungsrede beim Networking-Abendevent.

Die geladene Keynote-Rednerin, die österreichische Social Innovation-Expertin Anette Scoppetta, zeigte in ihrem Vortrag "Social innovation: just a new buzzword or a new way forward?" die Erfahrungen zum Thema auf. Sie informierte über die Rahmenbedingungen, die für die Umsetzung sozialer Innovationen erforderlich sind, um zur Lösung der großen Herausforderungen in der EU beizutragen. Lösungskonzepte für unterschiedlichste Herausforderungen präsentierten drei österreichische Unternehmen mit ihren unterschiedlichen Angeboten:

- Xcessity bietet Softwarelösungen für Computeranwendungen für körperlich eingeschränkte Personen, denen bis dato der Zugang zum Arbeiten mit Windows verwehrt war.

- Cloe Baumgartner ist Upcycling ein Anliegen. Ihr Modelabel MILCH steht für bewusste und nachhaltige Mode. Abgelegte Männeranzüge werden zu Rohstoffen.

- Helioz ist ein österreichisches Unternehmen, engagiert in der Entwicklung und dem Vertrieb von erschwinglichen Produkten für Haushalte in Ländern mit niedrigem Einkommen.

"Wichtig ist uns eine explizit formulierte Politik für die Kreativwirtschaft und ihre Berücksichtigung im Arbeitsprogramm der EU-Kommission 2015, die die Potentiale hebt und den hohen Innovationsgrad und die positiven Spill-Over-Potentiale dieser Branche unterstützt", so Gerin Trautenberger, Vorsitzender der creativ wirtschaft austria. Große Anliegen sind auch bessere Finanzierungsbedingungen und die Umsetzung der Garantien der Europäischen Investitionsbank (EIB): "Es gibt in der EIB schon Vorarbeiten zu Garantien für die Kultur- und Kreativwirtschaft (210 Mio. Euro), allerdings warten wir nun auf das fertige Angebot."

Die creativ wirtschaft austria nimmt als Plattform die Interessen der österreichischen Kreativwirtschaft wahr - sowohl national wie auf europäischer Ebene als auch international. Die creativ wirtschaft austria ist Umsetzungspartner von evolve, der Strategie des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWF) zur Förderung kreativwirtschaftsbasierte Innovationen. (FA)

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