Mehr Wachstum und Beschäftigung in Europa - von Christian Keuschnigg, Direktor des IHS

Wien (OTS/www.ihs.ac.at) - Eine Politik für mehr Wachstum und Beschäftigung in Europa muss die Ursachen der Krise der Eurozone beseitigen. Sie erfordert eine wachstumsfreundliche Rückführung der Staatsschulden, die Wiederherstellung der Wettbewerbsfähigkeit, und eine Reform des Bankensektors. Um eine langanhaltende Stagnation als Folge systematischer Entschuldung und Investitionsschwäche zu vermeiden, gilt es, Eigenkapital und Selbstfinanzierung zu stärken, anstatt Investitionen einzuschränken, um Kredite zurückzuzahlen. Eine konsequente Wachstumspolitik, die an Bildung, Qualifikation und Innovation ansetzt und regulatorische und bürokratische Investitionsbarrieren abbaut, steigert die Rentabilität von Investitionen und stößt Wachstum und Beschäftigung an. Eine steigende Nachfrage allein genügt nicht und kann erst dann in mehr Beschäftigung resultieren, wenn die Unternehmen wettbewerbsfähig sind und Marktanteile im In- und Ausland dazugewinnen können.

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