FSG/GÖD Bundesheer: Menschen verdienen Respekt!

FSG/GÖD fordert zurück zur Sachlichkeit in der Wahlauseinandersetzung im Bundesheer

Wien (OTS/FSG) - Die FSG/GÖD Bundesheergewerkschaft findet es erschreckend, wie sich mancher Mitbewerber im Ton und im Auftreten vergreift. Aussendungen, die jenseits des guten Geschmacks sind, und Verunglimpfungen unter der Gürtellinie kritisieren wir massiv und sie haben nichts mit der respektvollen Behandlung von Menschen gemein.

"Auch wenn in Zeiten einer Wahlauseinandersetzung manchmal schärfere Worte fallen, so muss doch ein gewisses Maß an Anstand und Glaubwürdigkeit bestehen bleiben", meint Harald Schifferl, Vorsitzender der FSG im Bundesheer. Schifferl fordert daher alle wahlwerbenden Gruppierungen zur Rückkehr zur Sachlichkeit auf. Insgesamt sind im Bereich Landesverteidigung und Sport in ganz Österreich 107 Dienststellenausschüsse, 12 Fachausschüsse und ein Zentralausschuss zu wählen. Für Respekt, faire Behandlung, soziale Gerechtigkeit und Sicherheit braucht es auf allen Ebenen starke, sozial denkende PersonalvertreterInnen, für die der Mensch im Mittelpunkt steht.

Wilhelm Hauser, Vorsitzender der FSG im Bundesheer in Oberösterreich, bringt es auf den Punkt: "Für alle sollte es klar sein, dass wir eine Personalvertretungswahl zu schlagen haben. Dies wollen offenbar einige Wahlwerber, die immer wieder Personalvertretung mit Politik verwechseln, nicht verstehen. Bei der Wahl Ende November geht es um unsere Bediensteten und deren Interessenvertretung."

Die FSG/GÖD Bundesheergewerkschaft erinnert alle daran, dass der Tag nach den Personalvertretungswahlen bald kommt. Um die Interessen der Kolleginnen und Kollegen in den kommenden fünf Jahren bestmöglich zu vertreten, braucht es ein miteinander. Das Kräftespiel von Regierung und Opposition gehört ins Parlament und nicht in die Personalvertretung. Schifferl erinnert daran, dass im und für das Österreichische Bundesheer derzeit rund 22.000 Menschen mit großem Engagement tätig sind. Diese Menschen haben Respekt verdient!

Zum wiederholten Male betont die FSG/GÖD Bundesheergewerkschaft, dass das Österreichische Bundesheer trotz aller Sparmaßnahmen rasch zusätzliche Finanzmittel braucht, um erforderliche Investitionen (wie z. B. für Hubschrauber, Fahrzeuge und Infrastruktur) zu tätigen. Benötigte soziale Begleitmaßnahmen erfordern ebenfalls entsprechende finanzielle Absicherungen. Dies sollte endlich außer Frage gestellt werden und allen klar sein.

Rückfragen & Kontakt:

FSG/GÖD Bundesheergewerkschaft
Mag. Harald Schifferl, Tel. 0664/404 19 79 und
Wilhelm Hauser, Tel. 0664/336 49 66

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