FP-Frigo: Psychotherapie muss für alle leistbar sein

Stadt Wien muss Kindern eine faire Chance geben

Wien (OTS/fpd) - Die Zweiklassenmedizin für Kinder und Jugendliche ist in Wien nach wie vor ein Faktum. Viele Familien können sich im Fall einer notwendigen Therapie ihrer kranken Kinder die Kosten dafür gar nicht leisten und sind auf die Übernahme der Leistungen angewiesen. Die Wartezeit dafür beträgt aber oftmals ein ganzes Jahr. Nicht selten scheitert es dann an den Eigenbeträgen für die Therapie und somit bleiben die kleinen Patienten auf der Strecke. Außerdem fehlen noch immer, die von der SPÖ in Aussicht gestellten 30 versprochenen niedergelassenen Kinderpsychiatern in Wien, kritisiert der Gesundheitssprecher der FPÖ-Wien LAbg. Univ.Prof. Dr. Peter Frigo anlässlich der "25 Jahre UN-Kinderrechtskonvention".

Kindern mit Angststörungen, ADHS, Hyperaktivität, Sprach- oder chronischen Störungen etwa wird bis heute kaum Beachtung geschenkt. Aber auch die Basisversorgung in der Kinder- und Jugendpsychiatrie ist nicht gegeben, so Frigo der weiter meint, dass dringend mehr Präventionsmaßnahmen und kostenlose Therapien notwendig sind, um den Kindern das nötige Rüstzeug für die Zukunft geben zu können. Gerade bei der Früherkennung unterschiedlicher Krankheitsbilder, auch im psychiatrischen und psychosomatischen Bereich und der anschließenden Frühversorgung von Kleinkindern, Kindern und Jugendlichen zählt jeder Tag. (Schluss)paw

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