Juraczka: Wo Grüne Wien draufsteht, ist Kommunismus drinnen

Wo bleibt die Kritik der Grünen an den explodierenden Gebühren?

Wien (OTS) - Auch wenn sich der Planungssprecher der Grünen, Christoph Chorherr, heute tunlichst bemühte, die "Enteignungsgeister" die er rief, wieder los zu werden, so sei doch klar: "Wo Grüne Wien draufsteht, ist Kommunismus drinnen", erklärte der Landesparteiobmann der ÖVP Wien, Stadtrat Manfred Juraczka. Zwar bezeichnete der "Möchtegern-Wohnbaustadtrat" Chorherr das Thema Enteignung als "derzeit" nicht prioritär, "dennoch steht es ganz klar auf seiner Agenda", so Juraczka. Allerdings werde man mit einer Aushebelung der freien Marktwirtschaft die Herausforderung am Wohnungsmarkt nicht lösen. "Ohne private Investoren wird in dieser Stadt keine einzige Wohnung mehr gebaut. Wir brauchen auch eine Eigentumsoption für den geförderten Wohnbau und wenn 60% der Wienerinnen und Wiener im geförderten Wohnbau leben, stellt sich zudem die Frage, ob die soziale Treffsicherheit gegeben ist", so Juraczka. Es wäre gut, wenn sich diese Tatsachen auch einmal bis zu den Grünen durchsprechen würden.

Bezeichnend sei auch, dass Chorherr zum Thema "leistbares Wohnen" kein Wort zu den explodierenden Gebühren verloren habe. "Vier Jahre Rot-Grün in Wien haben das Leben einer Durchschnittsfamilie um 400 Euro teurer gemacht und treffen die Wiener Familien mit voller Härte", so Juraczka. Diese Problematik lasse sich jedoch nicht mit alten Hüten wie einer "sensiblen Nachverdichtung" bekämpfen. "Dazu bräuchte es den politischen Mut der Grünen, offensiv gegen diese Belastungspolitik und für eine Gebührenbremse aufzutreten. Aber auch hier - wie auch bei der Umsetzung eines fairen Wiener Wahlrechts -fehlt den Wiener Grünen ganz einfach der Mumm", so Juraczka abschließend.

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