FP-Lasar: KH-Nord - Soziale Politik für die Bürger sieht anders aus

Statt teurer Werbung lieber Kostenexplosion stoppen

Wien (OTS/fpd) - Anstatt teure Werbeeinschaltungen in diversesten Tageszeitungen zu bringen, wäre es höchst an der Zeit, die skandalöse Kostenexplosion beim KH-Nord sofort zu stoppen. Es ist zwar durchaus positiv, wenn das "Spital der Zukunft" seinen Beitrag zum Umweltschutz leistet, allerdings stellt sich auch die Frage, ob es überhaupt jemals soweit kommen wird, so der FPÖ-Wien Stadtrat David Lasar bezugnehmend auf eine gelobhudelte Inseratenschaltung zum Krankenhaus Nord.

Allein der geplante Eröffnungstermin kann mangels nicht vorhandenen Baufortschritts nicht eingehalten werden. Insider sprechen davon, dass aufgrund der chaotischen Planung mit einer Eröffnung vor 2019 kaum zu rechnen ist. Selbst die 825 Millionen Euro Kosten, die schlussendlich prognostiziert wurden, werden vermutlich deutlich überschritten. Eine soziale Politik für die Bürger - wie von Gesundheitsstadträtin Wehsely immer betont - sieht anders aus, stellt Lasar fest.

Eine Vielzahl schlechter Erfahrungen, wie etwa beim Stadthallenbad oder dem Skylink-Projekt, haben die Verantwortlichen um keinen Deut schlauer gemacht. Planung und Controlling haben kläglich versagt. Pleiten, Pech und Pannen zeigen, dass beim Krankenhaus Nord nichts klappt, wie es sollte. Am Ende zu versuchen, mit teuren Werbeeinschaltungen alles ins positive Licht zu rücken, macht s auch nicht besser, erklärt Lasar abschließend. (Schluss)paw

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