Kickl: Häupl laviert mit Falschaussagen durch die Zuwanderungsmisere

Weder Deutsche noch Österreicher sind größte Zuwanderergruppe nach Wien

Wien (OTS) - Wien kämpft als Folge der Massenzuwanderung mit enormen sozialen Problemen - von der grassierenden Arbeitslosigkeit bis hin zum immer bedrohlicher werdenden Islamismus. "Kein Wunder, dass Bürgermeister Häupl alles versucht, die Probleme zu vertuschen, zumal er sie ganz offensichtlich - mit Blick auf neue Wählerschichten für seine schwächelnde SPÖ - nicht lösen will", kommentiert FPÖ-Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl aktuelle Falschaussagen des Bürgermeisters.

Gefallen sind sie in einem Interview mit der Tageszeitung "Die Presse" (15.11.2014). Häupl behauptete einerseits: "Der überwiegende Teil der Zuwanderer aus dem Ausland kommt aus Deutschland." Tatsache ist aber, dass die Statistik Austria für das Jahr 2012 eine Nettozuwanderung - also Zugezogene minus Weggezogene - von 51.211 ausländischen Staatsbürgern nach Österreich feststellt, von denen nur 6.229 Deutsche sind. "In Häupls Logik sind also 12 Prozent der überwiegende Teil", so Kickl.

Ebenso falsch ist Häupls Aussage, dass Wien deshalb schnell wachse, weil "zwei Drittel der Zuwanderer aus Österreich selbst kommen". Hier sagt die Statistik aus 2012: Die Nettozuwanderung nach Wien aus den Bundesländern betrug 3.193 Personen, die Nettozuwanderung aus dem Ausland aber 19.121 Personen. Damit machten die Zuwanderer aus den Bundesländern gerade 14 % der Zuwanderung aus und nicht zwei Drittel. Außerdem waren auch 58 % der Zuwanderer aus den Bundesländern ausländische Staatsbürger.

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