Musiol: Zugang für alleinstehende Frauen zur Fortpflanzungsmedizin

Grüne: Familien leben längst vielfältiger als in Vater-Mutter-Kind-Variante

Wien (OTS) - "Ich freue mich, dass Familienministerin Karmasin die medizinisch unterstützte Fortpflanzung auch für alleinstehende Frauen öffnen würde. Wir fordern seit Jahren, dass der Zugang zur Fortpflanzungsmedizin weder von der sexuellen Orientierung noch vom Familienstand abhängt. Dass alleinstehende Frauen im aktuellen Gesetzesentwurf weiterhin ausgenommen werden, ist nur Zeugnis eines verstaubten Familienbildes dieser Regierung", sagt die Grüne Familiensprecherin Daniela Musiol.

"Wenn wir alleinstehenden Frauen den Zugang zu Samen- und Eizellspende verwehren und somit auch ihren Kinderwunsch nicht respektieren, richten wir damit auch der wachsenden Gruppe der Alleinerziehenden aus, dass ihre Lebensform nicht gewünscht und gefördert wird. Und das bloß, weil sie nicht dem Familienideal einiger konservativer PolitikerInnen entspricht", meint Musiol und ergänzt: "Dabei ist diese Denkweise nicht auf der Höhe der Zeit. Familien leben längst vielfältiger als in der Vater-Mutter-Kind-Variante. Alleinerziehende, Patchwork-Familien und gleichgeschlechtliche Paare sind längst Praxis. Ich wünsche mir, dass Ministerin Karmasin mit ihrem Vorstoß auch innerhalb der ÖVP auf Gehör stößt und im Sinne der Familien-Vielfalt noch etwas bewegen kann".

Rückfragen & Kontakt:

Grüner Klub im Parlament
Tel.: +43-1 40110-6697
presse@gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FMB0001